Testfazit

Keine Frage, die K 1200 S bietet ein gutes Gesamtpaket und
gewinnt diesen Vergleich mit einem großen Punktevorsprung.
In einzelnen Disziplinen muss sie jedoch Federn lassen. Auch wenn BMW den bei den ersten Modellen sehr hohen Verbrauch in den Griff bekommen hat, sieht das K 1200 S-Triebwerk gegen den mittlerweile sechs Jahre alten Hayabusa-Motor recht alt aus. Weniger Leistung, weniger Drehmoment und der Anspruch auf das teure Super Plus rechtfertigen nicht den hohen technischen Aufwand. Nicht auszudenken, wo die Hayabusa stünde, wenn Suzuki den Motor in den letzten Jahren so weiterentwickelt hätte wie das GSX-R 1000-Triebwerk.
Das elektronisch einstellbare Fahrwerk mit der Duolever-Vorderradführung überzeugt dagegen auf der ganzen Linie, auch wenn sich das straffe Fahrwerk der ZX-12R wacker schlägt und keines-
falls zum alten Eisen gehört. Die Honda indes hat der BMW in
ihren einstigen Paradedisziplinen wenig entgegenzusetzen. Das Dual-CBS bettelt nach einem ABS, und auch bei der Ergonomie merkt man den Generationsunterschied.

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