Triumph Tiger

Foto: Künstle
Die Tiger bevorzugt eindeutig Asphalt. Handlich, frech und zielgenau sticht sie um die Ecken. Doch offroad bringen ihre breiten, teuren Straßenreifen wenig Traktion und 17-zöllig kaum Führung. Wenn's härter zur Sache geht, ist insbesondere das Federbein überfordert. Dies gilt bereits für den Transport eines ohnehin mäßig untergebrachten Passagiers. Schade, das Gesamtpaket erreicht nicht das Niveau des überragenden Motors. Der Dreizylinder ist der elastischste, kräftigste und durchzugsstärkste Antrieb dieses Vergleichs. Allein das sehr hakige Getriebe stört. Ein Drosselsatz von 115 auf günstige 98 PS kostet bei Triumph 39 Euro. Nur mittelprächtig fällt die Tourentauglichkeit aus. Windschutz wie Reichweite könnten größer sein. Immerhin geht's hinter der kurzen, hinterströmten Scheibe am leisesten zu. Nicht toll: flackerndes, wenig helles Fahrlicht und ein Heck ohne Gepäckträger oder -haken.

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