Erschienen in: 09/ 2015 PS

Vergleichstest Ducati Monster 1200 S, Honda Fireblade, Kawasaki Z 1000 SX, Suzuki GSX-S 1000 F

Und jetzt?

Das lang erwartete Naked Bike Suzuki GSX-S 1000 ist kaum beim Händler eingetroffen, da schieben die Japaner die ziemlich un-nackte F-Version hinterher. Wo sich die Verkleidete im Kreis der etablierten Konkurrenz einsortiert, klärt das erste Aufeinandertreffen auf der Landstraße.

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Die verkleidete Suzuki GSX-S 1000 F muss sich im Felde der Mitbewerber beweisen.

Wenn schon eine so bunte Truppe antritt, dann müssen natürlich auch viele Fotos gemacht werden. Diese sehen Sie in unserer Bildergalerie.   27 Bilder

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14 Seiten Vergleichstest
aus PS 09/2015
Preis: 2,00 €

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Wenn ein Blinder rotsieht, ein Tauber das Gras wachsen hört oder sich zwei Glatzköpfe in die Haare kriegen, was ist das? Das ist jeweils ein Widerspruch in sich, auch Paradoxon genannt. Die Suzuki-Marketing-Abteilung hat da auch was auf Lager. Auf ihrer Homepage www.suzuki.de bewirbt sie ausgerechnet die vollverkleidete jüngste Kreation des Hauses mit dem ebenso formidablen wie fast unsichtbaren Motor mit dem Slogan: "Warum verstecken, was man hat?"

Ja, warum nur? Schließlich, um es gleich vorwegzunehmen, wartet auch der aus der legendären Kilo-Gixxer der Baujahre 2005 bis 2008 entlehnte und für mehr Punch in der Mitte leicht überarbeitete Reihenvierer mit einer Eigenschaft auf, die ebenso als Paradoxon durchginge: Die auf dem PS-Prüfstand ermittelte maximale Hinterradleistung liegt mit 146 PS gleichauf mit der in den Papieren offiziell ausgewiesenen Höchstleistung an der Kurbelwelle. Und das wiederum hat weniger mit Zauberei oder einem höchst effizienten Antriebsstrang zu tun, sondern vielmehr mit einer eher legeren Drosselung des einstmals je nach Modelljahr rund 180 PS starken Vierzylinders. In seinem neuen Umfeld lässt er nachgezählte 156 Rösser auf die Kurbelwelle los. Respekt.

Dennoch verwundert es ein wenig, dass die Suzi bis 150 km/h sogar die Fireblade, einen lupenreinen Sportler, ausbeschleunigt, wenn auch nur um eine Zehntelsekunde. Danach ist kein Kraut gegen die Gewalt der gemessenen 180 PS sowie der dann zum Tragen kommenden besseren Aerodynamik der Honda gewachsen. Ducati und Kawasaki haben zu diesem Zeitpunkt schon abreißen lassen müssen. 

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11.08.2015 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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