Viertakt gegen Zweitakt

Die eigentlichen Gegner der Yamaha YZ 400 F sind die 360er bis 500er Zweitakter sowie die großen Viertakter. In der Inter-DM oder bei Amateur-Rennen darf sie sich auch mit 250ern messen, ebenso in den USA. Der Vergleich drängt sich ohnehin auf, weil der Umgang mit der YZ 400 F mehr an einen Viertelliter-Zweitakter als an die herkömmlichen Viertakter erinnert. Die Vorteile der YZ 400 F:· Mehr Traktion auf hartem und glattem Untergrund· Besseres Handling in den meisten Kurven· Stabiler Geradeauslauf· Kein Lenkerschlagen beim Bremsen· Auf Dauer erheblich leichter zu fahrenDie Vorteile des 250er Zweitakters: · Spritziger und schneller aus engen Ecken heraus· Leichter, Handling daher oft besser· Schluckt tiefe Wellen und harte Landungen besserInsgesamt läuft es auf ein klassisches Unentschieden hinaus. Im Vergleich zu bärenstarken Halbliter-Zweitaktern könnte es der 400er hier und da an Leistung fehlen. Auch sind die spritzigen Zweitakter auf extrem engen Strecken im Vorteil, zum Beispiel beim Hallen-Cross auf Naturboden. Im Amateurbereich endet das Duell auf den üblichen Outdoor-Pisten eher zugunsten des Viertakters, der erheblich konditionsschonender zu fahren ist. Auf jeden Fall ist die Yamaha das Motorrad, mit dem weniger Geübte sofort mehr Freude haben. Und sie ist der erste Viertakter, mit dem jeder Zweitaktfan auf Anhieb zurechtkommt, während andere Viertakter eine Umgewöhnungsphase erfordern.
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