Honda CBR 600 RR, Kawasaki Ninja ZX-6R, Suzuki GSX-R 600, Triumph Daytona 675, Yamaha YZF-R6 600er-Supersportler im Vergleich
Endlich sind die 600er-Supersportler, Generation 2009, komplett beisammen und können fair untereinander fighten, ganz ohne David-gegen-Goliath-Handicap.
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Honda CBR 600 RR, Triumph Daytona 675, Suzuki GSX-R 600, Yamaha YZF-R6, Kawasaki ZX-6R
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Die komplett renovierte Kawasaki Ninja ZX-6R und die leicht überarbeitete Triumph Daytona 675 zanken sich mit der restlichen Clique aus dem 600er-Fahrerlager um den ersten Sieg der Saison. Yamahas YZF-R6 und Suzukis GSX-R 600 starten im Vergleich zum Vorjahr gänzlich unverändert ins Rennen.
Die Honda CBR 600 RR bringt eine nette Kleinigkeit mit, die bislang im Kreise der Sportler unbekannt war: Sie tritt mit dem neuen C-ABS an. Das System hat zwei wesentliche Stärken: Zum einen ist der Regelvorgang für den Piloten nicht spürbar, zum anderen funktioniert die Bremse bis unmittelbar vor den Regelbereich wie eine konventionelle Anlage. Soll heißen, der Fahrer fühlt wie gewohnt den Druckpunkt und kann ohne zwischengeschalteten Druckmodulator oder Bremskraftverstärker die Bremskraft korrekt von Hand dosieren.
Zwei Wermutstropfen muss der CBR-Fan allerdings auch schlucken: Das C-ABS erhöht das Gewicht der 600er um 11 auf auf 197 Kilogramm, und der Druckpunkt der Bremse ist nicht so knackig wie an den konventionellen Anlagen der Mitbewerber. Ansonsten blieb für 2009 gegenüber dem Vorjahr an der CBR das Meiste gleich, lediglich die Gabelfedern sind jetzt etwas härter, und am Motor modifizierten die Ingenieure einige Kleinigkeiten. Spürbar wären diese Änderungen jedoch höchstens im direkten Vergleich mit einem Vorjahresmodell.