Britische Polizei muss Plakate abhängen We are not amused

Die britische Regierung gibt in letzter Zeit vermehrt Geld aus, um Motorradfahrer auf die Gefahren von zu schnellem und rücksichtslosen Fahren hinzuweisen. Neben Videospots, von denen wir bereits berichteten, wurden in der Region Thames Valley auch Plakate aufgestellt, welche die Fahrer darauf hinweisen, dass sie sich nicht nur selber verletzen und sogar töten könnten, sondern auch noch eine Familie, im Fall des Falles, hinterlassen. Auf einem der Plakate ist ein Kind zu sehen, welches mit einem Helm in der Hand am Grab seines Vaters steht und seine Mutter fragt, warum sein Vater jetzt hier sei. Genau wegen diesem Foto müssen die Plakate jetzt wieder abgenommen werden, denn auf diesem Foto ist deutlich der Markenname des Helmhersteller AGV zu sehen. AGV fühlt sich durch die Kampagne verunglimpft und legte über seine Anwälte Beschwerde ein. Das die Plakate aus rechtlichen Gründen wieder entfernt werden müssen, ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Diese sind der Meinung, dass die Kampagne nur unansehnliche Bilder von Motorradunfällen und Opfern zeigt, ohne konstruktive Lösungen für die Verkehrssicherheit von Motorradfahrer anzubieten und somit eine Verschwendung von Steuergeldern ist. Die Verkehrsbehörde ist aber weiterhin von ihrem Konzept überzeugt und hält an der restlichen Kampagne ohne Plakate fest.

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