Buell sagt Gewinnspiel ab Den Amis zu heikel?

Foto: Harley-Davidson
Mörfelden – Weil offenbar die amerikanische Rechtsabteilung des Harley-Konzerns Bedenken hat, muss die deutsche Harley-Davidson GmbH ein Buell-Gewinnspiel absagen. Im "Street Contest" hatte Buell – die US-Marke gehört zu Harley – deutsche Motorradfahrer aufgerufen, "spektakuläre Videos" zu drehen oder "atemberaubende Fotos" zu schießen. Die eingeschickten Bewerbungen sollten dann online gestellt und vom Internet-Publikum sowie einer Jury bewertet werden. Als Jury-Mitglied war sogar Firmengründer Erik Buell selbst vorgesehen. Der beste Beitrag, laut Ausschreibung “der härteste Fighter“, sollte mit einer Buell XB12 sowie 5000 Euro Bargeld belohnt werden. Doch dieses ansonsten ziemlich regellose Spiel (Buell-Slogan: “No rules, no limit, no mercy“) war den Amerikanern dann offenbar doch zu heikel. Ohne nähere Angabe von Gründen hat Buell Deutschland in Mörfelden (Hessen) jetzt im Internet (www.street-contest.com) die Absage der bereits mit hohem Werbeaufwand gestartete Aktion bekannt gegeben.

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