Die etwas andere Video-Produktion Mud Queen gesucht

Foto: Carstuckgirls
Mit den Online-Oscars ist es ein wenig wie mit den Originalen in Gold: Meistens gewinnen die deutschen Kandidaten nichts. Darum ist es schon eine Ehre, zumindest eine Nominierung einzuheimsen. In diesem Jahr ging es der Seite von Sven Goebbels Videoproduktionen so, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Im letzten Jahr sackte der junge Videofilmer in der Kategorie „weird“ (absonderlich, abgedreht) den Webby Award, der sich laut Time Magazine den Ehrentitel der Online-Oscars anheften darf, und gleich noch den Publikumspreis der gleichen Kategorie ein.

Fotos: Das sind die "Carstuckgirls".


Mit welchen Thema er diesen Erfolg gelandet hat? Junge, natürlich attraktive Frauen fahren mal ein kurz ein Auto in den Schlamm - wahlweise stehen auch Sand, Schlick oder andere zähe Substanzen zur Verfügung. Die Bandbreite reicht dabei von Käfer bis zum Hummer H2, bekleidet sind die Models stets recht knapp – enge Jeans, kurzes Kleid oder Bikini sind für Liebhaber dieser Materie in der Wahl. Wenn die Autos erst einmal ordentlich fest gefahren sind, starten die Fahrerinnen stets fruchtlose Versuche die Fuhre wieder flott zu bekommen: Schieben im Schlamm, Gasgeben bis zum Reifenplatzer und verzweifeltes Anrufen der ungerechten Fahrzeuggötter. Nach zirka einer halben Stunde ist der Film vorbei, zwei Episoden kann der Schlammfreund auf einer DVD für 49 Euro dann erwerben.

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