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Wenn der Chefredakteur an seiner Suzuki GT 750 schraubt Wasserbüffel fährt, auch ohne Tank!

Was tun, wenn es draußen regnet und die Lackteile noch nicht fertig sind? Man kann sich ausgiebig beispielsweise mit Vergasern beschäftigen.

Gut, dass die drei Vergaser des reichlich verkeimten Wasserbüffels von Chefredakteur Pfeiffer noch genügend Stoff für erfüllte Bastelabende bieten.

Immerhin: Das endlich für MOTORRAD Classic angeschaffte Ultraschallgerät erleichtert durchaus solche Arbeiten. Mit hell schwirrendem Ton macht sich die hochfrequent angeregte Flüssigkeit über alles her, was nicht wirklich Metall ist.

Und reinigt auch die angegammeltsten Schwimmerkammern ganz manierlich. Statt mühsamem Schaben und Kratzen, bequemes Baden und Zuschauen.

Nach fünf Minuten im Säurebad glänzen die Gleichdruck-Mikunis wieder. Düsen, Schwimmer, Schieber und Membranen wieder eingebaut und auf die Ansaugstutzen gesteckt, Luftfilter drauf und ab geht die Luzi! Eher nicht, denn zunächst müssen Standgas und Zugspiel eingestellt werden.

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20 Tritte für zwei Zylinder

Dank externer Spritflasche darf der Motor endlich die ersten Muckser machen. Zwanzig Tritte auf den Kickstarter, und schon brabbeln zumindest zwei der drei Zylinder stinkend vor sich hin. Der mittlere will einfach nicht. Klarer Fall: Da muss Last drauf! Erst dann werden sich die membrangesteuerten Schieber richtig bewegen.

Was tun, der Tank ist noch beim Lackiermeister Löblein? Probefahrt mit umgehängter Flasche und schön aufpassen eben. Nach ein paar Metern meldet sich per lautem Knall der mittlere Zylinder zurück. Euphorie bricht aus: Endlich können die ersten Meter angegangen werden, wenn auch in der Tiefgarage. Kupplung und Schaltung funktionieren, der Motor zieht einigermaßen durch. Der rechte Zylinder raucht aber immer noch. Was da wohl nicht stimmt?

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