Neue Elektro-Tankstelle: "EnergieParken" Strom aus dem Parkautomaten

Das Gemeinschaftsprojekt "EnergieParken" von Signalbau Huber, Dambach, ABB, telmasol, Schroff und Deutsche Leasing soll in naher Zukunft das Ladeproblem von Elektrofahrzeugen lösen.

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Foto: Hersteller

Eines der größten Probleme bei Elektrofahrzeugen ist die Speicherung von Energie und das Laden der Akkus. Mit "EnergieParken" wird nun versucht, ein flächendeckendes Netz von Elektro-Tankstellen zu schaffen.

"EnergieParken bedeutet in der Umsetzung, dass der Fahrer eines Elektrofahrzeuges überall dort Energie tanken kann, wo er für das Parken Geld bezahlen muss", erklärt Uwe Hahner, Vertriebsleiter der Signalbau Huber GmbH.

 

Die Idee des Gemeinschaftsprojektes ist es Parkscheinautomaten in Städten gleichzeitig als Ladesäulen zu nutzen. "Ein Parkautomaten-Master steuert [...] mehrere Parkautomaten-Satelliten, die in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen aufgestellt werden können. [...] Am Master kann gewählt, Energie bezogen und bezahlt werden, die Satelliten sind allein für den Ladevorgang zuständig."

Inwieweit das Projekt „EnergieParken“ für E-Bikes und Elektroroller - die im Normalfall nicht auf kostenpflichtige Parkplätze angewiesen sind - interessant ist, hängt stark von der tatsächlichen Umsetzung ab.
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