Erstes Berliner DDR-Motorradmuseum Auf der Schwalbe durch die Hauptstadt

Foto: Schmieder
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, weiß der Volksmund. Aber vielleicht ja deren drei, die man im „Ersten Berliner DDR-Motorradmuseum“ für eine Zeitreise durch die Hauptstadt ausleihen kann. das ostdeutsche Kultfahrzeug kann man stunden-, tageweise oder übers Wochenende entleihen, inklusive Helm und authentischem Zubehör.

Ansonsten erwarten den Besucher in dem sehr sehenswerten Museum in Berlin-Mitte über 90 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller DKW, IFA, MZ, Simson-Suhl, IWL und EMW auf rund 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Das sind nahezu alle relevanten Modelle aus 40 Jahren DDR-Zweiradproduktion, dazu noch viele Gespanne, Sport- und Rennmaschinen sowie Sonderfahrzeuge und Behördenmotorräder. Verfehlen kann man das Museum kaum, liegt es doch im Schatten des Fernsehturms am „Alex“ in historischen S-Bahn-Bögen, genau zwischen den S-Bahn-Stationen Hackescher Markt und Alexanderplatz in der Rochstraße 14 C, 10178 Berlin. Womit auch schon für alle, die nicht mit eigenem Motorrad anreisen, die beste Art der Anreise geklärt wäre. So zentral die Lage, so besucherfreundlich sind die Öffnungszeiten: täglich von 10 Uhr bis 21 Uhr, an 365 Tagen im Jahr! Der Eintritt kostet 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro und in Gruppen ab zehn Personen vier Euro.
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Foto: Schmieder
Anlässlich des im Herbst anstehenden 20. Jahrestags der Maueröffnung zeigt das Erste Berliner DDR-Motorradmuseum ausnahmsweise auch vierrädrige Exponate und würdigt 34 Jahre Produktionsgeschichte des legendären Trabant, besser bekannt als „Trabbi“. Infos dazu und zu allen anderen Fragen findet man unter Telefon 030/24045725 und im Internet per www.erstesberliner-ddr-motorradmuseum.de.

Und für alle, die es doch nicht nach Berlin-Mitte schaffen, informiert MOTORRAD CLASSIC 4/2009 ab 5. Juni in einer sechsseitigen Reportage über das sehr sehenswerte Museum.

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