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MV Agusta F3 800 AMG.

Gerüchteküche um MV Agusta und AMG Aus für MV oder AMG-Aufstockung

Derzeit hält AMG 25 Prozent an MV. Giorgio Girelli verließ MV auf Wunsch von AMG. Wie es nun weitergeht? Ohne AMG wohl gar nicht - trotz gestiegener Zulassungszahlen.

Das Schicksal von MV Agusta, so schrieben Mailänder Finanzblätter im Dezember, hänge allein vom Partner Mercedes-AMG ab. Die Deutschen müssten sich bald entscheiden, hieß es da, und entweder ihre 25-prozentige Beteiligung an der italienischen Edelmarke auf eine Mehrheit aufstocken – oder ganz aussteigen. Was für MV, so ließen die Blätter durchblicken, wohl das Aus wäre, weil dann ein großer Kredit sofort fällig würde.

Die italienische Gerüchteküche sorgte für Unruhe unter den Händlern, auch in Deutschland. Befeuert war sie offenbar durch das überraschende Ausscheiden des bisherigen MV-Vizepräsidenten Giorgio Girelli. Der war im Sommer 2013 von einer großen Bank gekommen und wollte MV Agusta unbedingt an die Börse bringen; die Partnerschaft mit AMG sah er eher als Hindernis. Da Girelli Mailänder Finanzkreisen nahesteht, war für jene sein Abgang – der im Dezember dem Vernehmen nach auf Wunsch von AMG erfolgte – ein Alarmzeichen.

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Zusammenarbeit soll 2016 intensiviert werden

Bei MV Agusta selbst bleibt man hingegen gelassen. Ein Nachfolger Girellis ist bereits benannt, ansonsten verweist man auf das kräftige Wachstum der Marke: 9000 MV Agustas wurden 2015 verkauft, 2300 mehr als 2014; allein in Deutschland stiegen die Zulassungen um 26 Prozent. Und AMG? Laut MV wird die Zusammenarbeit 2016 intensiviert. Unter anderem sollen MV-Motorräder weltweit in zahlreichen AMG Performance Centern ausgestellt werden.

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