Helm mit eingebauter Kamera Die digitale Rundumsicht

Foto: garyoldham.net
Krachhüte retten Leben II: In den USA ist die Helmpflicht immer noch ein umstrittenes Thema. Ein Argument der Helmgegner ist unter anderem die eingeschränkte Rundumsicht. Um trotz Helm diese zu gewährleisten, präsentiert nun die Firma Adorg Safety Technologies ein Kamera-Monitor-System. Dieses SAM-HCS System beinhaltet zwei am Helm angebrachte Kameras, die den Toten Winkel hinter und neben dem Motorrad abdecken sollen, sowie zwei kleine Monitore, die im oberen Winkel des Visiers, oder an dem Windschild installiert werden können.

Die Übertragung zwischen Kamera und Monitoren ist kabellos und die Stromversorgung wird über eine Solarzelle gesichert. Jeder eingesandte Helm kann für 300 amerikanische Dollar mit diesem System ausgestattet werden. So gerüstet kann der Fahrer theoretisch nach vorne schauen und gleichzeitig den rückwärtigen Verkehr beobachten.
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Praktisch wirft dieses System allerdings einige Fragen auf: Denn wahrscheinlich verliert ein Helm durch diesen Umbau seine Typengenehmigung und wird zudem auch schwerer und instabil. Schon alleine deshalb sollte man darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre die Kameras direkt am Motorrad zu befestigen. Im Zweifelsfall ist ein einfacher Schulterblick immer noch sicher und effektiv.

Zum Thema Rundumsicht gibt es in den USA neben der Internetseite von Adorg Safety Technologies www.garyoldham.net auch noch günstigere Hin- bzw. Rundumgucker: www.bugeyes.com.

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