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Honda auf der Tokyo Motor Show 2015 Hondas Heimat-Messe

Auf der 44. Tokyo Motor Show stellt Honda keine bahnbrechenden Neuheiten vor, aber mehrere neue Zweirad-Konzepte.

Am interessantesten dürfte am Honda-Stand das „Lightweight Super Sports Concept“ sein. Die Design-Studie zeigt klar die Formen eines Bikes der supersportlichen Fireblade-Klasse, das, so Honda, „bereits im Stand Kraft und Speed suggeriert.“ Dazu vermittle die Gestaltung der Oberflächen „mit markanten Sicken und Kanten optisch Härte und Solidität, in Verbindung mit aggressivem Look.“ Über solche Pressesprecher-Prosa gehen die Honda-Infos bisher aber leider nicht hinaus. Real dürfte es sich bei der gezeigten Studie jedoch um einen frühe Form eines weiteren, leichten Flitzers aus dem unteren Hubraumsegment à la CBR 300 R handeln. Ende Oktober wissen wir mehr, denn dann eröffnet die Messe offiziell.

Eine komplett in Schwarz-Rot gehaltene CB 1300 mit Halbschalenverkleidung nennt Honda auf der Tokioter Messe „Super Bol D´Or Custom Concept“. Sie scheint technisch exakt dem seit 2014 in Deutschland nicht mehr angebotenen ehemaligen Alpen-Masters-Sieger zu entsprechen. Warum Honda nun dieses Modell in erneut in Tokio zeigen will, ist noch etwas unklar.

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Zwei neue, hübsch gemachte Monkey-Konzepte

Ähnliche Fragen wirft das Concept CB auf: Bis auf stilistische Kleinigkeiten wie voll verchromte Anzeigengehäuse, eckige statt runde Spiegel sowie eine anatomisch anmutende Knie-Aussparung im Tank unterscheidet sich der unverkleidete luftgekühlte Vierzylinder nämlich nicht erkennbar von der (vor sechs Jahren ebenfalls als Conceptbike in Tokyo vorgestellten) aktuellen CB 1100.

Aber es gibt auch Neues: Dem aktuellen Scrambler-Trend nicht mehr so großer, puristischer und in klassischem Retrostil gehaltener Bikes huldigt Honda mit zwei hübsch gemachten Monkey-Konzepten: Grom 50 Scrambler Concept-One und Scrambler Concept-Two. Während Konzept eins mit Startnummer und Seitenverkleidung eher sportlich antritt, gibt sich Konzept zwei ganz ungeniert offenherzig. Beide werden vom gleichen liegenden 50er-Viertaktmotor angetrieben, rollen auf winzigen, dafür recht breiten Drahtspeichenrädchen, tragen vorn wie hinten mächtig wirkenden Scheibenbremsen und haben, für eine 50er wohl bisher einmalig, Upside-down-Gabeln.

Das Konzept des so erfolgreichen Dreirad-Rollers Piaggio MP3 greift Honda mit dem Konzept „Neowing“ auf: Das Dreirad verfügt über eine Hybrid-Antriebseinheit aus flüssigkeitsgekühltem Vierzylinder- sowie einem Elektromotor. Reichlich Drehmoment und kraftvolle Beschleunigung sollen laut Honda damit sicher gestellt sein. Die spezielle Aufhängung der mitschwenkenden Vorderräder, womit Schräglage ermöglicht wird, gewährleiste eine besonders sichere Straßenlage. Das Design lasse den Blick frei auf die Technik und unterstreiche so eine technoide, motorradähnliche Anmutung.

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