Jetzt doch: BMW ruft Integral-ABS-Modelle zurück

Foto: Künstle
Wegen vereinzelter Ausfälle des BMW-Integral-ABS, die laut Hersteller nur bei wiederholten Extrem-Bremsungen während Fahrsicherheitstrainings, nie aber im öffentlichen Verkehr oder bei Rundstreckentrainings, aufgetreten sind, ruft BMW rund 90000 Motorräder der neuen Boxer- und K-Generation in die Werkstätten zurück. Die kostenlose Nachrüstaktion, bei der unter anderem eine Lochblende in den primären Hydraulikkreis eingefügt wird, soll knapp zwei Stunden dauern.

Die Halter der betroffenen Modelle wurden laut BMW bereits angeschrieben. Ein schon im vergangenen Jahr sämtlichen Haltern von BMW angebotener, „kostenloser Systemcheck“ war offenbar nicht ausreichend, das Problem zu beseitigen. Der Rückruf betrifft nur Modelle mit der sogenannten CAN-Bus-Technologie, einer Art digitalem Hauptkabelbaum, der 2004 mit der R 1200 GS eingeführt wurde, dann aber bei allen weiteren Modellen der K- und Boxer-Baureihe Anwendung fand.


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