Insolvente Rennstrecke Nürburgring Capricorn neuer Eigentümer

Der Nürburgring ist verkauft. Der Automobilzulieferer Capricorn ist der neue Eigentümer.

Foto: 2snap

Für 77 Millionen Euro wechselte das Nürburgring-Areal den Besitzer, Robertino Wild, Gründer und Chef von Capricorn, ist nun der neue Ringchef.

Bis zum Schluss, kursierten noch Gerüchte, dass auch der Finanzinvestor HIG noch im Bieterrennen ist, doch gegen dieses Angebot entschied sich der Gläubigerausschuss.

Stattdessen entschied man sich für den Automobilzulieferer Capricorn, ein mittelständisches 350-Mann-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf. "Mein ganzes Leben habe ich mir den Nürburgring gewünscht", zitiert auto motor und sport den neuen Nürburgring-Chef Robertino Wild, der laut Insolvenzverwalter Jens Lieser das bessere Konzept bot: ""Capricorn ist ein inhabergeführtes Unternehmen und möchte ein Technologie-Cluster am Nürburgring etablieren. Das ist neu. Das hat noch keiner versucht, und es wird zusätzliche Arbeitsplätze am Nürburgring sichern. Das Transaktionsvolumen liegt bei mehr als 100 Millionen Euro. 77 Millionen als Kaufpreis."

Wild setzt für den Nürburgring klare Prioritäten: Testbetrieb, Touristenfahrten, Motorsport und das Festival "Rock am Ring" stehen ganz weit oben. "Die Grüne Hölle wird, höflich gesagt, zurückgebaut", sagte Wild. "Und auch der Ringracer wird verschwinden." Ringracer ist die Achterbahn am Nürburgring und die "Grüne Hölle ein Gastronomiebetrieb im Eifeldorf.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote