Leser-Aufruf: deutsch-deutsche Geschichte(n) Das erste Mal

Als am 9. November 1989 die DDR-Grenze endlich passierbar wurde, da profitierten insbesondere auch Motorradfahrer von dieser neu gewonnenen Reisefreiheit. Denn als Westdeutscher konnte man bis dahin eben nicht mit Motorrad in die DDR fahren – die Delegationen beider deutscher Staaten hatten im Verkehrsvertrag von 1972 Zweiräder mit und ohne Motor schlicht vergessen.

Foto: Schmieder

Heute vor genau 20 Jahren dann öffnete sich Deutschland den Motorradfahrern endlich, von Ost nach West, aber auch von West nach Ost. Nun gab es kein Halten mehr: das erste Mal in die Alpen oder an die Mecklenburgische Seenplatte, die erste Tour nach Thüringen oder Bayern, in den Schwarzwald oder ins Erzgebirge. Da taten sich je nach Herkunft völlig unbekannte Perspektiven auf, galt es Neuland zu entdecken.

Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Erlebnisse?

Dann schildern Sie uns, liebe Leser, Erfahrungen von Ihrer ersten Motorradreise in die "gebrauchten" oder neuen Bundesländer. Wir veröffentlichen die interessantesten Berichte unter www.motorradonline.de.
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Foto: Schmieder

Mail (gern mit Foto) bitte an motorradonline@motorpresse.de. Wir freuen uns auf Ihre deutsch-deutschen Geschichten!

 

Ach ja: schon vor dem 9. November 1989 gab es für Bundesbürger ein Schlupfloch in den Paragraphen: Besuchern aus dem "nichtsozialistischen Ausland" gewährte die DDR bei der Reise in ein Drittland ein "verlängertes Transit-Visum", für 72 Stunden, drei Tage, zwei Übernachtungen. Von einer solchen verrückten Reise nach Dresden auf einer Yamaha XJ 900 N im Jahr 1988 berichtet Redakteur Thomas Schmieder in der aktuellen MOTORRAD-Ausgabe 24/2009.

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