Motopark Oschersleben plant Ausbau der Infrastruktur Oschersleben auf Partnersuche

Oschersleben (tde) – Der Motopark Oschersleben möchte sein bisheriges Angebot erweitern und sucht deshalb nach Geldgebern. In den nächsten zehn Jahren sollen verschiedene Projekte in die Tat umgesetzt werden, um die Rennstrecke attraktiver zu gestalten. Geplant: ein Fahrsicherheitszentrum, Hotels, weitere Park- und Campingplätze und ein Schwimmbad.
Der Kurs in der Nähe von Magdeburg hat sich mittlerweile zur beliebten Anlaufstelle für Motorsport-Fans aus ganz Deutschland gemausert. Die Gesellschafter suchen jetzt investitionsfreudige Geschäftspartner, um auf den Bauflächen rund um den Ring eine ansprechende Infrastruktur für die Besucher zu schaffen. Das Gesamtvolumen der Bauvorhaben beträgt nach Angaben der Geschäftsleitung etwa 250 Millionen Mark.
»Unser Vorbild ist der Nürburgring. Wir wollen Synergieeffekte nutzen und ein touristisch interessantes Umfeld rund um den Motopark schaffen. Das Land Sachsen-Anhalt ist eng mit in die Planungen einbezogen und unterstützt uns«, erklärte Peter Rumpfkeil, Geschäftsführer des Motoparks Oschersleben.
Ausbau beginnt schon dieses Jahr

Schon in diesem Jahr wird ein Fahrsicherheitszentrum eröffnet, die Park- und Campingplätze werden noch vor den Läufen zur Motorrad-Langstrecken- und Superbike-WM ausgebaut. Letztes Jahr kamen rund 450.000 Rennsport-Fans zu den 32 Veranstaltungen auf den Kurs in der Magdeburger Börde. Allein zum ersten 24-Stunden-Endurance-WM-Lauf auf deutschem Boden kamen 1999 etwa 43.000 Zuschauer.
Ähnlich gute Besucherresonanz erwarten die Betreiber der Rennstrecke auch für die diesjährige Endurance-Veranstaltung (weitere Infos zur Endurance-WM im Internet) und die gesamte Saison. Für 2000 erhoffen sie sich fast 600.000 Zuschauer. Rund um den Kurs sollen nächstes Jahr Drive-in-Hotels entstehen, um den Besuchern weitere Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten.
Konkrete Angaben zu potentiellen Geldgebern machte Peter Rumpfkeil jedoch nicht. Im Visier sind große Baufirmen, Energieversorger und verschiedene Automobilhersteller. Geht der »Zehn-Jahres-Plan« der Oscherslebener auf, dient das Rennsportzentrum dem strukturschwachen Sachsen-Anhalt vielleicht zukünftig als touristischer Motor. Der Motopark-Geschäftsführer Rumpfkeil ist jedenfalls optimistisch.
Mehr über den Motopark Oscherleben im Internet.

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