Rallye Monza McRae warnt Rossi

Foto: Kirn
Bei der Rallye Monza musste sich Rallye-Fahrer Colin McRae hinter Valentino Rossi anstellen - eine Veranstaltung, die unter richtigen Rallye-Profis als "Mickey-Mouse-Event" gehandelt wird. Die daraus resultierenden Schlagzeilen "Rossi schlägt McRae" gehen dem Skoda-Fahrer aber offensichtlich auf den Nerv.

Prompt holt der Rallye-Superstar zum Gegenschlag aus und warnt den Italiener gegenüber der "Gazetta dello Sport" vor richtigen Rallye-Einsätzen: "Die Rallye Monza ist atypisch. Sie findet auf der Rennstrecke statt und bevorteilt daher eher Rundstreckenfahrer."

Valentino Rossi im Portät

Tatsächlich gewann Skoda-Teamkollege Rinaldo Capello die Rallye Monza, ein Sportwagenspezialist. Rossi, der 2002 ein kurzes Intermezzo bei der Rallye Großbritannien gab, will im kommenden Jahr die Rallye Portugal bestreiten. "Bei einer richtigen Rallye muss man viel besser vorbereitet sein. Er muss muss lernen, über eine längere Distanz mit dem Auto klar zu kommen."

Nichtsdestotrotz zollt McRae Rossi Anerkennung: "Nichts gegen Rossi. Er ist ein sehr talentierter Bursche und so überrascht mich seine Leistung nicht. Auf Asphalt ist er offensichtlich sehr stark, aber ich glaube, er könnte auch auf Schnee sehr gut sein."

Markus Stier
auto-motor-und-sport.de

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote