Rückspiegel aus MOTORRAD 11/2011: Suzuki Katana, Uroma, Anhänger Suzuki Katana (1981), Uroma-Motorradtour (1986) und Wohnanhänger für Bikes (1996)

Hier präsentiert MOTORRAD-Archivar Ralph Söhner spannende Geschichten aus lange zurückliegenden Ausgaben. In diesem Rückspiegel begeben wir uns in die MOTORRAD-Jahrgänge 1981, 1986 und 1996.

Foto: Archiv

Ausgabe 08/1981

Suzuki wagt mit der Katana ein bahnbrechendes Motorrad-Design. 1980 sahen die großen Suzuki-Modelle so bieder aus, dass Europa-Marketing-Chef Masao Tani und der deutsche Importeur handeln mussten. Auf eigene Faust ließen sie den deutschen Designer Hans A. Muth neue Hüllen für die gute japanische Vierventil-Technik gestalten. Heraus kam die Katana. Benannt nach dem ultrascharfen Schwert der Samurai, sorgte das progressive Design für wahre Tsunamiwellen der Begeisterung oder Empörung. Immerhin klatschte der gefürchtete japanische Oberboss Beifall. Die MOTORRAD-Redakteure zogen nach: Sowohl die 1100er- als auch die 750er-Variante entlockten den Kollegen Lob im Testbetrieb.

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Ausgabe 10/1986

MOTORRAD-Reporterin Eva Breutel unternimmt mit 83-jähriger Uroma Motorradtour durch Oberbayern. Die Seniorin fährt zügig mit ihrer 46 Jahre alten DKW RT 100 durch die Landschaft. Seit über vier Jahrzehnten mit Lodenjacke, Küchenschürze und Hausschlappen bekleidet. Mit der Maschine erledigte sie die Einkäufe für ihren Kramladen und fuhr die Hebamme der Region bei Wind und Wetter zu Entbindungen. Mussten Reifen, Kerzen oder Kolbenringe gewechselt oder die Zündung eingestellt werden, legte Maria selbst Hand an. Stürze? Unzählige wegen Kuhfladen.

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Ausgabe 10/1996

MOTORRAD testet Wohnanhänger für Bikes. Wohnwagen und Motorräder hatten lange nicht viel miteinander zu tun. Das änderte die Firma Knaus mit ihrem praktischen "Sport-und-Fun"-Modell. Darin fanden zwei Menschen und ein Motorrad Raum für eine harmonische Reisebeziehung. Bei Bedarf ließ sich das Spaßmobil zum reinen Transporter umrüsten. MOTORRAD attestierte dem Hänger (240 bis 540 Kilogramm Zuladung) gute Fahreigenschaften dank günstiger Platzierung des Bikes über der Achse. Endlich hatte man das eigene Motorrad samt privatem Bett im Urlaub immer dabei.

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