Schuberth-Abkürzung S. T. R. O. N. G.

Im Zuge der Story über Michael Schumachers Spezialhelm (in PS 7; erscheint am 11. Juni 2008) ist PS über eine spektakuläre Abkürzung gestolpert.

Foto: fact
Schuberth produziert nämlich einige Helme mit einer so benannten S.T.R.O.N.G.-Schale, beispielsweise den S1 Pro, den C2 und eben auch Schumis Spezialanfertigung.

Die Deutungen dieses Akronyms in der PS-Redaktion schlugen Purzelbäume, "Stefans Tee riecht oft nach Gras" war eine der harmloseren.

Tatsächlich, so erklärt Robert Lehmann, Marketing-Assistent bei Schuberth, steht das Kürzel für
S-RIM
Thin-wall
Reinforced
Optimized
Non-woven
Glassfibre-composite
Anzeige
Das macht immerhin ein bisschen schlauer, aber nicht viel, also:

"S-RIM" (structural reaction injection moulding; etwa "strukturverstärkter Reaktivspritzguss") beschreibt ein Verfahren, wobei eine Form beispielsweise mit einer Matte ausgelegt wird. Dann werden zwei flüssige Komponenten hinzugespritzt, die in der Form miteinander reagieren (d. h. aushärten).

"thin-wall" heißt "dünnwandig" und soll auf niedriges Gewicht hindeuten.

"reinforced" bedeutet "verstärkt"

"optimized" steht für "verbessert"

"non-woven" weist darauf hin, dass keine Glasfaser-Matten zum Einsatz kommen, sondern die Faser in anderer Form, z. B. als eine Art Knäuel vorliegt.

"glassfibre composite" ist GfK, also Glasfaser-verstärkter Kunststoff

Und jetzt alle zusammen; drei, vier: S-RIM thin-wall reinforced optimized non-woven glassfibre composite.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote