Schumi für MotoGP qualifiziert Deutscher Rennfahrer-Nachwuchs

Foto: Kirn
Welch Überraschung - ein völlig unbekannter Fahrer ließ bei den Testfahren in Valencia, die jetzt die Vorbereitung auf die WM-Saison 2008 einläuteten, die Fachwelt aufhorchen: nach kurzer Eingewöhnungsphase, unterbot er die Qualifikationshürde (107 Prozent) für das MotoGP-Rennen.

Wer es war? Die für einen Motorrad-Rennfahrer außergewöhnliche Helmmarke Schuberth war ein Hinweis auf die Identität des Piloten, der mit der Ducati Desmosedici des Testteams in Valencia Runde um Runde drehte. Schuberth stellte auch den Helm des siebenfachen Formel-1-Welmeisters Michael Schumacher her. Nach ausgiebigem Einrollen mit Rundenzeiten auf dem Niveau gehobener Amateurfahrer am Tag nach dem letzten MotoGP machte Schumi Ernst. Zusammen mit Ex-500er-Fahrer Randy Mamola hetzte er um die Piste, bis fast die gesamte noch anwesende MotoGP-Welt sprachlos auf der Pressetribüne stand. Am Ende erreichte Schumacher auf eher härteren Rennreifen eine Rundenzeit von 1:37,9 Minuten. Damit wäre er beim Rennen einen Tag zuvor, zwar als Letzter, aber immerhin qualifiziert gewesen (Pole: Pedrosa auf Honda in 1:31,517, schnellste Rennrunde ebenfalls Pedrosa in 1:32,748).

Nicht nur die Zweiradszene inklusive „Fahrlehrer“ Mamola – „Es waren heiße Runden mit Michael, für seine geringe Erfahrung war er viel zu schnell“ – war beeindruckt, sondern auch Schumi selbst: „Es war ein hartes Stück Arbeit, auf diese Rundenzeiten zu kommen.

Die MotoGP-Saison 2007 im Überblick

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