Sonderausstellung in Wien: Motorräder 1945 bis 2005 Letzte Chance

Foto: TM Wien
Das Technische Museum Wien nur noch bis zum 4. April die Ausstellung „Schräglage“, die sich mit der technischen Entwicklung des Motorrades sowie dem Wandel seiner Bedeutung von 1945 bis in die Gegenwart befasst. Rennmotorräder und Motorradrennsport ziehen sich als roter Faden durch die Ausstellung, als Schauplatz für die spektakuläre Präsentation technischen Fortschritts im Motorradbau. Präsentiert werden an die 100 Raritäten von Leihgebern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. 13 Maschinen kommen aus dem Bestand des Technischen Museums Wien. Der wieder aufkeimende Motorsport nach dem Krieg wird portraitiert mit Meistern der Sandbahn, wie Martin Schneeweiss und Fritz Dirtl, sowie Rupert Hollaus, dem legendären „Weltmeister für 1000 Stunden“. Besondere Berücksichtigung finden die österreichischen Rennmaschinen und die damals sehr beliebten Bergrennen.

Einen weiteren Fokus bilden die Motorroller. Die Vespa und ihre Artgenossinnen – die neue Mode, die aus Italien kam – stehen für das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Roller wurden nicht nur von Neukunden gekauft, sondern warben einen Teil der bisherigen Motorrad-Klientel ab. Die Motorroller haben als Kultobjekt bis heute überlebt – fast unverändert in Form und Funktion.

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