Versteigerung von Stefan Bradls Moto2-Bikes Beide sind verkauft

Stefan Bradls Suter-Moto2-Maschine von 2010 und der Kalex-Racer, auf dem der Bayer 2011 Moto2-Weltmeister wurde, sind verkauft

Foto: Auktionshaus Wilhelm Dechow

Bradls Moto2-Bikes versteigert:

Die Kalex, auf der Stefan Bradl 2011 Moto2-Weltmeister wurde, und die Suter von 2010 sind weg: Den Zuschlag für beide Maschinen erhielt ein namentlich nicht genannter Käufer bei 50.000 Euro brutto. Als Mindestgebot waren 20.000 Euro pro Bike gefordert.

 

Auktionator Dechow war mit dem Ergebnis zufrieden. Was mit den Motorräder nun geschieht, ist unklar. Eventuell werden sie künftig bei Renntrainings eingesetzt. Ob es sich beim Käufer um einen Anbieter solcher Veranstaltungen handelt, wollte das Auktionshaus jedenfalls nicht ausschließen.

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Mindestgebot lag bei 20.000 Euro

Die Meldung von Ende Juni 2015:Verglichen mit der Honda RC213V-S ist jedes der beiden angebotenen Bradl-Bikes ein glattes Schnäppchen. Denn während Honda für die Rennreplika glatte 200.000 Euro will, wird für jeden der beiden originalen Moto2-Renner gerade mal ein Zehntel aufgerufen. Und noch gilt das Startgebot. Denn bisher (Stand Freitag, 26.6., 11 Uhr) will noch niemand die Maschinen haben. Dabei stehen sie so schön blitzblank da, Stefan Bradls Suter- und Kalex-Renner. Mal links rum, mal rechts rum fotografiert, drapiert wie für Fahndungsfotos. Die Atmosphäre auf den Bildern, die Stefan Bradls Moto2-Maschinen von 2010 und 2011 im Internet zeigen, ist nüchtern, wie in einem geschlossenen Autohaus. Nur eine dürre Yucca-Palme lenkt das Auge etwas ab.

Zu bestaunen sind die beiden Rennmotorräder auf der Website des Hamburger Auktionshauses Wilhelm Dechow GmbH, das die Maschinen mit den identischen 600er-Honda-Motoren ab sofort meistbietend versteigert. Beide Bikes stammen aus der Insolvenzmasse von Bradls ehemaligem Hauptsponsor, der Windreich AG. Das Unternehmen, das 2013 mit Offshore-Windparks finanziell baden gegangen war, hatte Anliegern Renditen von 6,5 Prozent versprochen. Deswegen fuhr der Bayer 2010 und 2011 mit der Startnummer 65.

Das interessantere der beiden Motorräder ist – ideell gesehen – zweifellos die Kalex. Denn mit ihr wurde Stefan Bradl 2011 Moto2-Weltmeister. Das Mindestgebot liegt bei 20.000 Euro. Pro Motorrad. Wer hier zuschlagen möchte: Die Motorräder können nach vorheriger Terminabsprache mit dem Auktionshaus Dechow in Sprendlingen bei Mainz besichtigt werden. Die Auktion endet am 3. Juli 2015 um 16 Uhr.

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