Swiss-Leaks: Auch Rossi auf der Liste "Kikiki 62"

24 Millionen US-Dollar: Schon wieder Ärger mit der Steuer? Rossi dementiert.

Foto: Yamaha Factory Racing

Valentino Rossi droht wieder Ärger mit der Steuerfahndung. Auf der Falciani-Liste mutmaßlicher Steuersünder mit einem Konto bei der HSBC-Bank in der Schweiz steht laut der Website von „Swiss Leaks“ auch Valentino Rossi. Er soll dort auf zwei Konten, geführt unter der Bezeichnung "Kikiki 62", zwischen den Jahren 2003 und 2007 mindestens 23,9 Millionen US-Dollar (rund 21 Millionen Euro) deponiert haben. Der neunmalige Weltmeister ließ inzwischen über seinen Anwalt erklären, dass diese Sache aus seiner Sicht bereits erledigt sei.

Rossi war 2007 vom italienischen Fiskus der massiven Steuerhinterziehung in den vorangegangenen sechs Jahren beschuldigt worden, weil er seinen Wohnsitz nur vorgeblich in England hatte. Am Ende musste Rossi statt der ursprünglich geforderten 112 insgesamt 35 Millionen Euro in Italien nachzahlen.

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Valentino Rossi, Phil Collins, Fernando Alonso

Der Informatiker und ehemalige Mitarbeiter des schweizerischen Ablegers der britischen HSBC-Bank, Hervé Falciani, hatte den französischen Behörden 2008 eine Liste mit den Namen tausender HSBC-Kunden übergeben, die möglicherweise Steuern in Milliardenhöhe hinterzogen haben. Die Enthüllungsplattform Swiss Leaks, die von Journalisten weltweit gespeist wird, hat jetzt die in der Liste enthaltenen Namen Prominenter veröffentlicht, wie eben Valentino Rossi, aber auch Rockstar Phil Collins oder Formel 1-Star Fernando Alonso (http://projects.icij.org/swiss-leaks/).

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