Triumph und Bajaj werden Partner Gemeinsame Modelle geplant

Der britische Motorradhersteller Triumph und der indische Motorradhersteller Bajaj wollen künftig zusammenarbeiten - sie planen gemeinsame Modelle.

Überraschend haben der indische Motorradhersteller Bajaj und der britische Motorradhersteller Triumph in einer gemeinsamen Erklärung eine Partnerschaft der beiden Firmen bekannt gegeben. Eine finanzielle Beteiligung in Form einer Anteilsübernahme liegt der Kooperation aber nicht zugrunde, heißt es darin. Vielmehr sei „eine Reihe von Mittelklasse-Motorrädern“ geplant, gebaut mithilfe „gemeinsamer Stärken.“

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Bajaj hält 48 Prozent von KTM

Noch ist unklar, welche Art von Mittelklasse damit gemeint ist. Vermutlich handelt es sich dabei jedoch um bei Bajaj gefertigte Maschinen mit zirka 200 Kubik, die künftig unter dem Markennamen Triumph in Indien und den Schwellenländern Asiens vertrieben werden sollen. Triumph, heißt es in der Erklärung weiter, könne so „seinen Weltmarktanteil erheblich steigern.“

Der in Puna, Indien, angesiedelte Bajaj-Konzern ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Motorradhersteller der Welt und der zweitgrößte Indiens. Was die neue Zusammenarbeit aus europäischer Sicht interessant macht ist, dass Bajaj seit 2007 Anteile an KTM hält, mittlerweile in Höhe von fast 48 Prozent.

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