Wasser-Stunt von Robbie Maddison Geht nicht? Gibt’s nicht!

Warum übers Wasser gehen? Wenn man genauso gut fahren kann! Geschicktes Fahrwerks-Tuning macht’s möglich und der Australische Freestyle-Profi Robbie Maddison macht‘s vor.

Quelle: Robbie Maddison

Er ist schon über den Kanal von Korinth gehüpft, in Las Vegas 27 Meter hoch aufs Dach des dortigen Triumphbogens und auch gleich wieder herunter. Er hat Daniel Craig als über die Dächer Istanbuls rasenden James Bond gedoubelt und ist in Salt Lake City die Skiflugschanze der Olympischen Winterspiele 114 Meter weit hinunter gesegelt. Alles mit einer Motocross-Maschine. So banale physikalische Gesetze wie Schwerkraft scheinen für den Australier Robbie Maddison nicht mehr zu gelten, sobald er einen druckvollen Zweitakter unter und eine entsprechend hohe Rampe vor sich hat.

Doch jetzt hat der mehrfache Motorrad-Weitsprungweltmeister noch eines drauf gesetzt und ist übers Wasser gefahren. Aber der Mann ist nicht Jesus. Denn in einem "Making-of" des für ein Modelabel produzierten Werbeclips erklärt er, dass er zwei Jahre dafür trainiert hat. Im Film gut zu erkennen: Für die Spritztour durch die Südseewellen an der Küste Tahitis bekam Maddisons KTM ein Fahrwerkstuning mittels rechts und links der Räder verschraubten Wasserskiern. Maddison muss nur gleich mit dem nötigen Speed auf der Wasseroberfläche aufsetzen, dann sorgt das eigentlich für Tiefsand gedachte Paddelprofil des Hinterreifens für Vortrieb - und die KTM saust wie ein Tragflächenboot übers Wasser.

Anzeige

Video von der Motorrad-Wasserfahrt


Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel