Was fährt eigentlich: Rea Garvey 20 Fragen an Rea Garvey

Den jungen Talenten in der Pro7-Castingshow dreht der Reamonn-Sänger meist den Rücken zu. Zu seiner nachtschwarzen Triumph Thruxton dreht sich Rea Garvey aber deutlich schneller um.

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Foto: Archiv

Der gebürtige Ire (Jahrgang 1973) kam 1998 nach Deutschland und suchte sich seine Band per Zeitungsannonce zusammen. 2000 wurde Reamonn mit „Supergirl“ landesweit bekannt.

Ihr aktuelles Motorrad?
Eine Triumph Thruxton 900.

Und Ihr erstes?
Sie ist mein erstes Bike, das tatsächlich funktioniert!

Hand aufs Herz: Ihr schönstes?
Hey, schau dir doch einfach meine Thruxton an: Siehst du, wie toll sie aussieht?

Welches Bike würden Sie nie (wieder) kaufen?
Eines, an dem ich nur rumschrauben muss. Ich bin kein Mechaniker und habe nur wenig Zeit. Wenn ich also fahren kann, will ich nicht erst die Bedienungsanleitung studieren oder in der Werkstatt warten. Ich habe aber größten Respekt vor denen, die alte Bikes hegen und pflegen. Aber vielleicht klappt es bei mir auch noch. Später

Welches muss noch unbedingt in die Sammlung?
Vielleicht eine alte Indian, um mit ihr durch die Alpen zu cruisen. Momentan bin ich aber gerade auf der Überholspur, und dazu ist die Thruxton gerade recht.

Schnelle Entscheidung, kurz begründet:

Kette oder Kardan?
Was auch kommt: Ich nehme beides in Kauf.

Luft- oder Wasserkühlung?
Luftkühlung.

Stummellenker oder Lenkstange?
Ich liebe die Stummel an meiner Triumph.

Drahtspeichen- oder Schmiederäder?
Speichen - sie passen einfach besser zum Café-Racer-Look.

Gore-Tex oder Einteiler?
Kommt auf die Entfernung an. Aber eigentlich bin ich der Lederjackentyp.

Dampfstrahler oder Schwamm und Bürste?
Der Regen!

Das schönste Motorraderlebnis?
Ein freier Tag im Studio. Bei Los Angeles bin ich rauf auf den Highway 101. Nicht gerast, nur gecruist. Dann noch einen Burger am Surfers Paradise. Zurück zum Hotel. Ein Traum!

Natürlich auch das peinlichste?
Mit einer Thunderbird bin ich mal zu scharf um die Kurve gefahren und habe mich prompt abgelegt. Alle Kinder in der Straße haben mich da liegen gesehen. Und dann musste auch noch ihr Vater kommen, um mir das Bike aufzuheben.

Wer legt an Ihrem Motorrad Hand an: die Werkstatt oder nur Sie selbst?
Ein guter Freund, mit dem ich gerne auf dem Motorrad unterwegs bin.

Auf welche Schrauberleistung (Reparatur oder Umbau) sind Sie besonders stolz?
Meine Tochter hat ihren Namen auf mein Motorrad gemalt. Das macht meine Thruxton unverwechselbar und in diesem Fall zu etwas ganz Besonderem.

Welcher Motorradheld steht bei Ihnen auf der Pole Position?
Mein Vater. In den Siebzigern war er ein Motorradpolizist. Als er hörte, dass ich mir ein Bike kaufen wollte, war er zwar nicht begeistert. Aber er verstand es und gab mir wirklich gute Fahrtipps.

Was darf bei Ihren Motorradklamotten auf keinen Fall fehlen?
Meine Lederjacke.

Und womit würden Sie sich nie auf die Straße trauen?
Hmm, jeder hat seinen eigenen Geschmack. Ich bin kein Raser und stehe auf Old-School-Bikes.

Wo sind Sie am liebsten unterwegs?
Bei mir zu Hause in Hessen auf diesen wunderschönen Landstraßen.

Wer muss unbedingt noch hinter Ihnen Platz nehmen?
Ich bin Solist, bitte keine Passagiere!

Und wem würden Sie gerne einmal hinterherfahren?
Meinem Vater wäre ich gerne einmal gefolgt, bevor er seinen Helm an den Nagel gehängt hat.

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