Was fährt eigentlich: Tanja Schumann 20 Fragen an Tanja Schumann

Wer sich an die legendäre RTL-Comedyreihe „Samstag Nacht“ erinnert, kennt Sie garantiert.

Foto: PAINSAPPA

Egal, ob in „Kentucky schreit ficken“ oder als täuschend echte Margarethe Schreinemakers - Tanja Schumann ist sich für keinen (gut gemachten!) Blödsinn zu schade. Doch die 1,64 Meter große, 1962 in Lüneburg geborene Blondine kann viel mehr als nur albern. Die ausgebildete Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin spielte im „Tatort“, arbeitet als Moderatorin und Synchronsprecherin und ist die Stimme von Chili, dem Schaf aus der KiKa-Kult-Reihe „Bernd das Brot“. Motoren faszinieren Tanja immer schon: als Formel 3-Pilotin auf der Rennstrecke oder etwas ruhiger auf einer Harley-Davidson. Mehr über die quirlige Norddeutsche: www.tanja-schumann.de

Ihr aktuelles Motorrad?
Eine Harley-Davidson Softail Deluxe.

Und Ihr erstes?
Auch schon eine Harley, aber die klassische Einstiegsdroge Sportster 883.

Hand aufs Herz: Ihr schönstes?
Mein jetziges Bike.

Welches Bike würden Sie nie (wieder) kaufen?
Eine Renn-Ziege.

Welches muss noch unbedingt in die Sammlung?
Ein Custom-Bike auf - welch Überraschung - Harley-Basis.

Schnelle Entscheidung, kurz begründet:

Kette oder Kardan?
Weder noch: Belt. Die Kette meiner XT 500 hat früher wirklich genervt.

Luft- oder Wasserkühlung?
Luftkühlung. Ich kenne aber auch nichts anderes.

Stummellenker oder Lenkstange?
Lenkstange. Nicht zu hoch und bequem genug für brutale 120 km/h Reisetempo.

Speichen- oder Schmiederäder?
Drahtspeichen. Die sehen doch viel filigraner aus.

Gore-Tex oder Einteiler?
Pfui, nichts davon. Ich bevorzuge drunter Mieder, drüber Leder!

Dampfstrahler oder Schwamm und Bürste?
Beides, aber gut dosiert und mit viel Liebe.

Das schönste Motorraderlebnis?
Das erste Harley-Treffen auf Sylt, als mein Mann und ich uns erst eine Woche kannten und feststellten, dass wir beide Harley-Fahrer und -Fans sind.

Natürlich auch das peinlichste?
Der Klassiker, mit dem Bike im Stand das Gleichgewicht verloren und stumpf umgefallen. Das habe ich zweimal geschafft. Das erste Mal vor elf Jahren mit einer geliehenen Harley beim Hamburger Motorradgottesdienst vor richtig viel Publikum. Das zweite Mal ohne Öffentlichkeit vor der heimischen Garage. Aber dafür mit einer schmerzhaften und langwierigen Zerrung des Allerwertesten.

Wer legt an Ihrem Motorrad Hand an: die Werkstatt oder nur Sie selbst?
Das überlasse ich den Profis, aber nur, um meine Fingernägel zu schonen (habe zwei Frauen-Schrauberkurse bei Harley-Nord absolviert)!

Auf welche Schrauberleistung (Reparatur oder Umbau) sind Sie besonders stolz?
Dass ich den Tachoring mit den Swarovski-Steinen selber anbringen konnte.

Welcher Motorradheld steht bei Ihnen auf der Pole Position?
Mein Mann Stefan, weil er immer zur Stelle ist, wenn ich ihn brauche.

Was darf bei Ihren Motorradklamotten auf keinen Fall fehlen?
Handschuhe und Fransen am Leder.

Und womit würden Sie sich nie auf die Straße trauen?
Mit einem Integralhelm. Ein Aquarium kommt mir nicht auf den Kopf.

Wo sind Sie am liebsten unterwegs?
Auf Sylt und in Amerika.

Wer muss unbedingt noch hinter Ihnen Platz nehmen?
Ich habe aus guten Gründen nur einen Solo-Sitz

Und wem würden Sie gerne einmal hinterherfahren?
Den Jungs von „Wild Hogs“ aus dem gleichnamigen Film mit John Travolta (deutscher Titel: „Born to be Wild“)

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