Motorradmesse in Mailand
EICMA 2021
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Italian Volt Lacama Italian Volt
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Italian Volt Lacama: Wandelbares Elektromotorrad

Italian Volt Lacama Wandelbares Elektromotorrad

EICMA 2021

Unter dem Markennamen Italian Volt drängt aus Mailand ein weiteres Elektromotorrad auf den Markt. Die Italian Volt Lacama lässt sich wie ein Smartphone mit verschiedenen Hüllen kombinieren und so optisch anpassen.

Mit der Lacama – der Name leitet sich von einem Chameleon ab – will Italian Volt ein Elektromotorrad anbieten, das sich auf vielfältigste Art und Weise den Wünschen seines Besitzers anpassen kann. Nach zahlreichen Designstudien trat die Lacama 2018 ins Prototypen-Stadium ein. In Goodwood auf dem Festival of Speed hatten die Italiener ihren öffentlichen Auftritt. Vorbestellt werden konnte die Lacama ebenfalls seit 2018. Die Reservierungsgebühr lag bei 250 Dollar, der Kaufpreis wurde seinerzeit mit 38.000 Dollar angegeben. Die ersten Modelle einer Kleinserie sollten noch 2018 zu den Kunden rollen. Wie so oft bei Startups verzögerte sich der Fahrplan. Auf der EICMA 2021 präsentieren die Italiener nun die Serienversion der Lacama. Die Auslieferung der ersten Kundenmaschinen soll im ersten Quartal 2022 erfolgen.

200 Kilometer Reichweite

Die Italian Volt Lacama folgt dem üblichen Elektromotorrad-Zuschnitt. Ein aus breiten Profilen gefertigter Aluminium-Brückenrahmen umfasst einen mächtigen Batterieblock. Dahinter sitzt der E-Motor, der per Zahnriemen das Hinterrad antreibt. Die Lacama kommt auf eine Gesamtlänge von 2,10 Meter, der Radstand liegt bei 1.482 Millimeter und die Sitzhöhe wird mit 83 Zentimeter angegeben.

Italian Volt
Noch 2018 sollen die ersten Bikes in einer Kleinserie auf den Markt rollen.

Der 11,5 Kilogramm schwere flüssigkeitsgekühlte Elektromotor leistet 110 kW und stellt ein maximales Drehmoment von 280 Nm bereit. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 15 kWh. Als Ladezeit für eine 80%-Füllung werden 40 Minuten genannt, die Vollladung soll rund 3 Stunden dauern. Bei der Reichweite nennt Italian Volt bis zu 200 Kilometer, wenn im Eco-Modus gefahren wird. Wer am E-Gas dreht, soll die 250 Kilogramm schwere Lacama in unter vier Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h limitiert. Zudem verfügt die Lacama über eine Rangierhilfe, mit der sich das E-Bike im Schrittempo vorwärts- und rückwärts bewegen lässt.

Viele Varianten darstellbar

Die Federelemente sind konventioneller Natur. Vorne steckt in den Gabelbrücken eine Öhlins-Upside-Down-Gabel. Hinten stützt ein Öhlins-Monofederbein die Schwinge am Rahmen ab. Die Räder messen klassenüblich 3,5 x 17 Zoll vorn und 5,5 x 17 Zoll hinten. Die radial verschraubten Bremszangen an der Doppelscheibenbremsanlage vorn steuert Brembo bei.

Das Cockpit baut auf einen großen TFT-Bildschirm, der sich über iOS und Android natürlich umfangreich vernetzen lässt und alle Bordfunktionen anzeigt.

Italian Volt
Die Lacama zeigt sich wandelbar, sie lässt sich umfangreich individualisieren.

Fix ist bei der Lacama nur das Grundgerüst aus Fahrwerk und Antrieb. Darüber hinaus wollen die Italiener zahlreiche Individualisierungsoptionen anbieten. So kann die Lacama als Ein-oder Zweisitzer ausgelegt werden. Mit den passenden Anbauteilen wird aus ihr ein Scrambler oder ein verkleidetes Sportmotorrad. Oder doch lieber ein Naked-Bike? Auch kein Problem. Darstellbar sind außerdem ein Cafe Racer, ein Flattracker, Drahtspeichenräder statt Gußfelgen, Lenkstummel statt Superbikelenker, und, und und.... Gefertigt werden die individuellen Verkleidungsteile jeweils per 3D-Druck.

Fazit

Italian Volt bringt mit der Lacama ein Elektromotorrad, das sich über verschiedenste Anbauteile individualisieren lässt. Kommen soll das Motorrad Anfang 2022.

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