Segway Dirt eBike X160/X260
Segway Dirt eBike X160/X260
Segway Dirt eBike X160/X260
Segway Dirt eBike X160/X260
Segway Dirt eBike X160/X260 9 Bilder

Segway Dirt eBike X260 / X160

Offroad-Motorräder mit Elektro-Antrieb

Segway hat ein neues Elektro-Motorrad für den Offroad-Bereich vorgestellt, das sich Dirt eBike nennt und in den beiden Varianten X260 und X160 erhältlich sein wird.

Segway? Sind das nicht die gerne mal höhnisch belächtelten zweirädrigen Fahrzeuge, die es dann und wann in größeren Innenstädten zu sehen gibt? Zwar wird der Hersteller Segway, der seit 2015 zum chinesischen Unternehmen Ninebot gehört, tatsächlich von den meisten Menschen mit den eben angesprochenen Einpersonen-Transportmitteln in Verbindung gebracht, doch auch andere Fahrzeuge wie GoKarts oder eScooter befinden sich ebenfalls im Portfolio. Ab 2020 kommt mit dem Dirt eBike nun ein weiteres Fahrzeug hinzu, welches für alle Offroad-Fans durchaus interessant sein könnte.

Elektro-Bike fürs Gelände in zwei Varianten

Die nie neue Segway Dirt eBike wird es dabei ab 2020 in zwei Varianten geben: X260 und X160. Die beiden Versionen unterscheiden sich dabei vor allem in Sachen Leistung, Größe und Gewicht. Die stärkere und größere Variante stellt dabei die X260 dar, die eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 75 km/h und eine maximale Reichweite von knapp 120 Kilometern ermöglichen soll. Möglich machen soll dies eine 32 Ah Lithium-Batterie, die sich in vier Stunden vollständig aufladen lassen soll. Der Elektro-Motor soll dabei etwa 6,7 PS leisten. Vorne kommt ein 19er-Zöller zum Einsatz. Für den Offroad-Einsatz darf eine lange und voll einstellbare Upside-Down-Gabel nicht fehlen. Beim Gewicht gibt Segway federleichte 55 Kilogramm an. Auch ein Scheinwerfer für Fahrten bei eher dunkleren Verhältnissen ist bei der 260er an Bord.

Segway Dirt eBike X160/X260
Optisch unterscheiden sich die beiden Segways nicht sonderlich.

Bei der kleineren Segway Dirt eBike X160 kommt ebenfalls der leichte Aluminiumrahmen zum Einsatz. Der Radstand ist im Vergleich zur 260er allerdings etwas kürzer und beträgt 1.250 mm – bei der 260er sind es 1.265 mm. Zudem wurde die Sitzhöhe von 810 mm auf 760 mm abgesenkt. Bei der kleineren Variante verbaut Segway eine 20-Ah-Lithiumbatterie, die ebenfalls in vier Stunden wieder aufladbar ist und eine maximale Reichweite von bis zu knapp 65 Kilometern ermöglichen soll. Zudem leistet der Motor lediglich 5 PS, wodorch auch die Höchstgeschwindigkeit, die bei etwa 50 km/h liegen soll, geringer ist. Zudem stattet Segway die 160er vorne mit einem 17-Zöller aus. Dafür soll die X160 noch einmal etwas leichter sein und lediglich 47 Kilogramm wiegen. Bei der kleineren Segway wurde zudem der Scheinwerfer weggelassen. Auf Offroad-Fahrten in der Dunkelheit werden potentielle Käufer somit also eher verzichten müssen.

Auslieferung soll im ersten Quartal 2020 beginnen

Prinzipiell basieren die Segway-Bikes technisch übrigens auf der Sur-Ron Light Bee, die wir bereits seit Ende 2018 kennen. Zwar hat der Hersteller noch nicht erwähnt, wie viel die beiden neuen Bikes in Deutschland kosten werden, allerdings sind bereits Preise für die USA bekannt: Die X260 wird für 4.999 US-Dollar zu haben sein. Für die kleinere X160 verlangt Segway 2.999 US-Dollar. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo werden die beiden Segways am 25. November 2019 gelauncht. Vorbesteller können sich dort eine Kostenersparnis von bis 500 US-Dollar sichern. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Segway-Bikes überhaupt ihren Weg nach Deutschland finden werden.

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Fazit

Die technischen Daten und vor allem das federleichte Gewicht der beiden neuen Segway-Bikes machen Appetit auf eine Ausfahrt ins Gelände. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Modelle X160 und X260 auch in Europa erhältlich sein werden.

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