Erster Einsatz der 450-cm3-Motocross-Suzuki

Jungfernflug

Lange hatte Suzuki gezögert und Yamaha, KTM sowie Honda einen Vorsprung gelassen. Doch nun stand sie im Mittelpunkt der Eröffnung der internationalen Motocross-Saison im italienischen Mantova: die neue 450er-Werks-Maschine. Dass es Suzuki mit seinem Engagement ernst meint, beweist nicht zuletzt die Verpflichtung des 650er-Weltmeisters Joël Smets, der nach vielen Jahren auf Husaberg und KTM nun seine Viertakt-Erfahrung für die gelbe Truppe einbringen soll.
Der Stapellauf verlief freilich nur zu Beginn begeisternd. Ein Sieg im Vorlauf
bewies die Konkurrenzfähigkeit der Kombo Smets/Suzuki auf Anhieb. In der Superpole stürzte der Belgier aber schwer und zog sich einen Riss des Innenbands
am rechten Knie zu. Für den als eisenhart und immer hoch motiviert geltenden
Haudegen kein Problem: Der Start zum WM-Opening am 21. März in Zolder sei nicht gefährdet, beschwichtigte der 34-Jährige. Gut so, denn den Sieg in Mantova holte dessen Hauptkonkurrent um den WM-Titel, Landsmann Stefan Everts.

Interview mit Joel Smets

Viel Verantwortung: Joël Smets soll die Suzuki entwickeln – und Weltmeister
werden

Joël, wie steht’s um das Niveau des Suzuki-Prototyps im Vergleich zu Ihrer 450er-KTM vom vergangenen Jahr?
Die Motorräder sind sehr unterschiedlich. Das liegt im Wesentlichen am Motor. Der Suzuki-Motor spricht im unteren Drehzahlbereich besser an als die KTM. In der Mitte und in der Spitzenleistung ist er der KTM ähnlich, vielleicht eher unterlegen.
Reicht es, bis zum ersten WM-Lauf am 21. März in Belgien konkurrenzfähig zu sein?
Das sind wir jetzt schon. Die Resultate in Mantova
haben dies gezeigt. In dem Konzept stecken aber noch
Reserven. Es liegt an mir, mit klaren Aussagen den Technikern die Richtung vorzugeben.
Viel Verantwortung, denn auch die Abstimmung der Serienmaschine für 2005 wird auf diesen Entwicklungen basieren.
Ich muss zugeben, dass mich diese Verantwortung sehr belastet. Es wäre gut gewesen, außer meinem jungen Kollegen Kevin Strijbos noch einen dritten Fahrer mit Viertakt-Erfahrung im Team zu haben.

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