IDM Superbike 1000

Aus für Sarah Heide

1. und 2. Qualifying der IDM Superbike 1000 vom Samstag in Assen 2017.1. und 2. Qualifying der IDM Superbike 1000 vom Samstag in Assen 2017.1. und 2. Qualifying der IDM Superbike 1000 vom Samstag in Assen 2017.1. und 2. Qualifying der IDM Superbike 1000 vom Samstag in Assen 2017.47 Bilder

Für IDM-Superbikerin Sarah Heide ist die Saison vorzeitig beendet. Sie stürzte in Assen mit dem Fahrrad im Zubringertunnel zur Rennstrecke.

Für IDM-Superbikerin Sarah Heide ist die Saison vorzeitig beendet. Sie stürzte in Assen mit dem Fahrrad im Zubringertunnel zur Rennstrecke. Heide musste ins Medical Center gebracht werde. Laut der ersten Diagnose war die Kniescheibe herausgesprungen. Heide erhielt für den Rest der Veranstaltung Startverbot. Als einen Tag später, am Samstagmittag, keine Besserung eintrat, ging es direkt auf die Reise in die Orthopädische Spezialklink nach Markgröningen in der Nähe von Stuttgart.

Der Befund nach der ärztlichen Untersuchung war ernüchternd und schockierend: Kreuzband und Meniskus gerissen. Stärker als die körperlichen Schmerzen war die seelische Belastung. Eine Genesungszeit von mindestens zwölf Wochen liegt vor der Suzuki-Fahrerin. Das heißt: Heide wird in dieser Saison nicht mehr antreten. Um das Risiko von Spätfolgen zu verringern, wurde Sarah heute, 17. August 2017, operiert. Nächste Woche beginnen die Regenerierungsübungen.

Für Sarah Heide und Ihr Team ein herber Rückschlag für das Superbike Projekt. „Ich war erst einmal  am Boden zerstört“, erzählt die gebürtige Sächsin. Die nächsten Veranstaltungen hätten für mich auf Strecken stattgefunden, die mir Spaß machen und mir sehr liegen. Wir hatten wir uns die Möglichkeit auf eine Platzierung unter den ersten 20 ausgemalt. Es wäre für meine eigene und die weitere Entwicklung im Team sehr wichtig gewesen. “

Teamchef Stefan Laux meinte nach dem Wochenende: „ Die Ärzte hätten Sarah eventuell bis Oschersleben ohne Operation lassen können, aber nur eingeschränkt. Das erneute Verletzungsrisiko wäre aber zu groß gewesen, um das zu riskieren. Wir haben schon damit spekuliert, am kommenden Wochenende in der Lausitz einen anderen Fahrer zu verpflichten, aber der Plan ist verworfen. Ich habe Sarah lieber mit dem Wohnmobil nach Markgröningen gebracht. Im Auto kann sie gar nicht sitzen, weil sie das Knie gar nicht abwinkeln kann.  Um die technische Entwicklung vom Motorrad aufrecht zu erhalten, werden wir in Oschersleben und Hockenheim mit einem Ersatzfahrer antreten.

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