Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team

"Hätte noch besser sein können"

Koen ZeelenSarah HeideDominic SchmitterFelix Bauer30 Bilder

Markus Reiterberger ist bekennender Schleiz-Fan und freute sich auch dieses Mal auf sein persönliches Heimrennen. Der Doppelsieger hätte noch schneller sein können, wenn er nicht einige Fahrer hätte überrunden müssen.

Zahlreiche Fans waren aus Bayern angereist, auch der Reiti-Fan-Club absolvierte seinen jährlichen Ausflug nach Thüringen. Der BMW-Pilot selbst hatte in den Tagen vor dem IDM-Einsatz noch ein straffes Programm abgearbeitet. Im Zuge seines geplanten Wildcard-Einsatzes bei der Superbike-Weltmeisterschaft Mitte August am Lausitzring nahm er unmittelbar vor der IDM in Schleiz bei den offiziellen Testfahrten in der Lausitz teil und hatte nur einen Tag Verschnaufpause, bevor es in Schleiz mit den IDM-Aufgaben weiterging.

"Die drei Testtage waren schon anstrengend", gab er ohne Umschweife zu, "aber wir sind schon am Mittwoch nach Schleiz gefahren und konnten in Ruhe alles vorbereiten. Die Umstellung vom extra aufgebauten WM-Bike auf mein IDM-Maschine war nicht allzu groß. In dem WM-Motorrad steckt ja auch ganz viel IDM drin."

Am Freitag mussten seine Mechaniker noch den Motor an der S 1000 RR wechseln. Er hatte sich im freien Training verabschiedet. Bis zum Qualifying war alles startklar. Er holte die Pole Position und einen lupenreinen Doppelsieg. "Die Strecke liegt mir einfach", stellte er klar, nachdem er über 24 Sekunden vor dem Rest des Feldes die Zielflagge gesehen hatte. "Die Überrundungen haben mir ein wenig den Durchschnitt über die Renndistanz verdorben. Natürlich ist das auch alles eine Vorbereitung auf meinen WM-Einsatz am Lausitzring in drei Wochen. Deshalb gebe ich in einem IDM-Lauf immer alles und ziehe bis zum Schluss voll durch."

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