Peter Rubatto verstorben

Mister Superbike wurde nur 62

Ex-Rennfahrer Peter Rubatto ist am Dienstag (20.2.2018) nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Bekannt wurde er als Mister Superbike. Rubatto wurde 62 Jahre alt.

Peter Rubatto, Jahrgang 1955, hatte in den 80er und 90er Jahren die deutsche Motorradrennszene als Mister Superbike geprägt. Seinen Spitznamen bekam Peter Rubatto 1984, als er in der Deutschen Meisterschaft elf von zwölf Rennen gewann.

Im Laufe seiner Karriere hat der gelernte Kfz-Mechaniker unzählige Rennen gewonnen. Rubatto fuhr in der Superbike-DM, wo er 1984 Meister wurde, in der Superbike-WM sowie auf der Isle of Man, in Macao und Daytona. 1991 gelang ihm als Einzigem ein Sieg in der Pro Superbike gegen Udo Mark, dessen Teamchef er 1995 wurde. Mark ­gewann unter Rubatto die Thunderbike-Trophy im Rahmen der Motorrad-WM.

Peter Rubatto fuhr auch für PS

Auf der Isle of Man konnte er als letzter Deutscher noch Punkte in der Formel TT einfahren. Auf dem Streckenkurs des alten Sachsenrings hat er mit 189,22 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit den Rekord von Agostini gebrochen und einen neuen Fabelrekord eingefahren, den er wohl auf ewig behalten wird. 

Später engagierte sich Rubatto dann als Teamchef und Fahrermanager. Auch zur PS-Redaktion pflegte Peter Rubatto gute Kontakte und Griff für die Journalisten mehrfach in den Lenker, um schnelle Zeiten auf den Asphalt zu zaubern.

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