Moto2 ab 2019 mit Triumph-Motoren

Streety-Dreizylinder mit 765cm³

2017er-Triumph Street Triple S2017er-Triumph Street Triple S2017er-Triumph Street Triple R2017er-Triumph Street Triple R
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Ab 2019 liefert Triumph 765-cm³-Dreizylinder als Einheitsmotoren für die Moto2-WM. Über 30 Bikes werden dann in der nächsten Saison mit dem neuen Motor starten.

Ab der Grand-Prix-Saison 2019 hat der bisherige 600er-Vierzylinder von Honda in der Moto2 als Einheitsmotor ausgedient. Er weicht einem Triumph-Dreizylinder. Die neuen Rennmotoren basieren auf dem Motor der aktuellen Street Triple RS mit 765 cm³, werden für den Moto2-Einsatz aber natürlich angepasst, überarbeitet und leistungsstärker gemacht.

Bildergalerie: Triumph Street Triple.
Bildergalerie: Triumph Street Triple.

Die neuen Moto2-Antriebe aus Großbritannien werden sich vom Street-Triple-RS-Motor unter anderem dadurch unterscheiden:

  • modifizierte Zylinderköpfe mit überarbeiteten Ein- und Auslasskanälen für optimales Strömungsverhalten
  • Titanventile und härtere Ventilfedern, angepasst an das höhere Drehzahlniveau
  • Lichtmaschinen mit geringerer Masse
  • längere Übersetzung des ersten Gangs
  • eine speziell für den Rennbetrieb entwickelte, einstellbare Anti-Hopping-Kupplung
  • eine spezielle Racing-Motorsteuerung, entwickelt von Magneti Marelli
  • überarbeitete Seitendeckel für geringere Baubreite
  • eine geänderte Ölwanne, die eine optimierte Führung der Auspuffkrümmer ermöglicht

Vertrag läuft zunächst drei Jahre

Im Serien-Standard der Street Triple hat der Motor 123 PS. Für die Moto2-Auslegung gibt Triumph über 140 PS an. Bei ersten Moto2-Testfahrten in Jerez wurde auch prompt der Rundenrekord gebrochen.

Der mit der Dorna vertraglich fixierte Triumph-Einsatz ist zunächst auf drei Jahre begrenzt. Auf den ganz eigenen Gänsehaut-Sound der Triples dürfen sich Rennsport-Fans jetzt schon freuen.


Silverstone-Präsentation fiel ins Wasser

Im Rahmen des MotoGP Silverstone 2018 war die erste Fahrpräsentation vor Publikum geplant. Da das komplette Rennen wegen starker Regenfälle und den Bodenwellen des neuen Belags abgesagt wurde, durfte auch das aktuelle Moto2-Entwicklungsmotorrad mit dem Triumph-Motor nicht auf die Strecke.

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