MotoGP 2019 - Teams, Fahrer und TV-Übertragung

Viele Cockpits bereits vergeben

Marc Marquez (Spanien), Repsol Honda Team, Startnummer: 93.Jorge Lorenzo (Spanien), Repsol Honda Team, Startnummer: 99.Valentino Rossi (Italien), Movistar Yamaha MotoGP, Startnummer: 46.Maverick Vinales (Spanien), Movistar Yamaha MotoGP, Startnummer: 25.
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Zwar ist die MotoGP-Saison 2018 noch im vollen Gange, trotzdem wurden für die kommende Saison bereits zahlreiche Entscheidungen getroffen. Viele Teams haben ihre Piloten für 2019 bereits verpflichtet. Auch bei der TV-Übertragung ändert sich etwas.

Obwohl die aktuelle Saison noch nicht sonderlich alt ist, stehen für die MotoGP-Saison 2019 bereits zahlreiche Entscheidungen fest. Neben einigen bereits feststehenden Fahrer-Transfers sorgte die Trennung von Tech3 und Yamaha für Schlagzeilen. Ab der kommenden Saison wird Tech3 mit KTM kooperieren. Yamaha hat ebenfalls einen neuen Partner gefunden. Ab 2019 wird Yamaha mit dem SIC-Rennstall aus Malaysia an den Start gehen. Auch die Fahrerpaarung steht bereits fest: Franco Morbidelli und Fabio Quartararo werden für das neu gegründete Team an den Start gehen.

Nicht ganz so gut sieht es beim Satellitenteam EG 0,0 Marc VDS aus: der Vertrag mit Honda läuft am Saisonende aus. Im Raum stand zuletzt noch eine neue Kooperation mit Suzuki. Mittlerweile sieht es allerdings eher danach aus, dass sich das Team aus der MotoGP zurückziehen wird. Die endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus. 

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Lorenzo unterschreibt bei Repsol Honda

An den Teamkonstellationen der Top-Teams ändert sich in der kommenden Saison ebenfalls einiges. Weltmeister Marc Marquez geht 2019 zusammen mit dem neu verpflichteten Jorge Lorenzo für Repsol Honda auf Punktejagd. Die beiden Spanier haben jeweils einen Vertrag für die Saisons 2019 und 2020. Lorenzos Cockpit bei Ducati erhält der Italiener Danilo Petrucci, der ebenfalls einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren unterzeichnet hat. 

Foto: 2snap
Danilo Petrucci wird der Nachfolger von Jorge Lorenzo bei Ducati.
Danilo Petrucci wird der Nachfolger von Jorge Lorenzo bei Ducati.

Für Yamaha gehen erneut Altmeister Valentino Rossi und Maverick Vinales an den Start. Vinales besitzt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2020. Rossi hatte seinen Vertrag zuletzt ebenfalls bis zum Ende der Saison 2020 verlängert. 

Suzuki-Pilot Andrea Iannone wechselt dagegen zu Aprilia. Iannones Nachfolger bei Suzuki wird Joan Mir, der aus der Moto2 aufsteigt und neuer Team-Kollege von Alex Rins wird. Shooting-Star Johann Zarco, der in der Saison 2018 fleißig Punkte für das Tech3-Yamaha-Team sammelt, wird ab 2019 für KTM starten. Bradley Smith wird sein Cockpit bei den Österreichern somit verlieren. Apropos Tech3: wie eingangs erwähnt beginnt ab 2019 eine neue Ära für das Satellitenteam. Auch die Fahrerpaarung steht bereits fest. Hafizh Syahrin wird auch in der kommenden Saison für Tech3 starten. Zusätzlich konnte der Portugiese Miguel Oliveira verplichtet werden. Für Alma Pramac Racing werden Jack Miller und Francesco Bagnaia an den Start gehen.

Pedrosa & Co. 2019 ohne Cockpit?

Einige der aktuellen MotoGP-Piloten haben bislang noch keinen neuen Arbeitgeber für die kommende Saison gefunden. Das prominenteste Beispiel dürfte Honda-Pilot Dani Pedrosa sein, der in der kommenden Saison von Jorge Lorenzo abgelöst wird. Laut eigenen Aussagen wird der spanische Altmeister seine Rennfahrer-Karriere an den Nagel anhängen, obwohl einige Teams ihn sehr gerne als Testfahrer unter Vertrag nehmen würden.

Ebenfalls noch auf Team-Suche sind Tito Rabat, Karel Abraham, Alvaro Bautista, Takaaki Nakagami, Bradley Smith und Scott Redding. Derzeit sind noch maximal vier Cockpits zu vergeben (Stand: August 2018). Sollte sich Marc VDS tatsächlich aus der MotoGP zurückziehen, wären nur noch zwei freie Plätze zu vergeben.

Einige der aufgeführten Piloten können sich somit noch Hoffnungen auf einen Startplatz in der kommenden MotoGP-Saison machen. Für Xavier Simeon könnte das MotoGP-Abenteuer hingegen nach einem Jahr trotz noch gültigem Vertrag wieder beendet sein. Nach durchwachsenen Leistungen spielt Avintia mit dem Gedanken, den Vertrag aufzulösen. Für Tito Rabat sollte es nach starken Leistungen dagegen weiter gehen. Eine Vertragsverlängerung bei Avintia steht im Raum. Thomas Luthi hingegen wird ab 2019 wieder in der Moto2 starten. Der Schweizer hat einen Vertrag beim Dynavolt Intact GP Team unterschrieben. Alvaro Bautista könnte dagegen in die Superbike-WM wechseln. Ducati soll ernsthaftes Interesse bekunden.

Fahrer und Teams

TeamFahrerStartnummerNationalität
Repsol Honda TeamMarc Marquez#93Spanien
Jorge Lorenzo#99Spanien
Movistar Yamaha MotoGPValentino Rossi#46Italien
Maverick Vinales#25Spanien
Ducati TeamAndrea Dovizioso#4Italien
Danilo Petrucci#9Italien
KTM Tech3Miguel Oliveira-Portugal
Hafizh Syahrin#55Malaysia
Alma Pramac RacingFrancesco Bagnaia-Italien
Jack Miller#43Australien
LCR HondaCal Crutchlow#35England
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Team Suzuki EcstarJoan Mir-Spanien
Alex Rins#42Spanien
Red Bull KTM Factory RacingPol Espargaro#44Spanien
Johann Zarco#5Frankreich
Aprilia Racing Team GresiniAleix Espargaro#41Spanien
Andrea Iannone#29Italien
Reale Avintia RacingXavier Simeon#10Belgien
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EG 0,0 Marc VDS---
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SIC Racing TeamFranco Morbidelli#21Italien
Fabio Quartararo-Frankreich

Stand: August 2018

MotoGP ab 2019 in Deutschland auf ServusTV

Auch bei den TV-Übertragungen ändert sich ab der MotoGP-Saison 2019 etwas. ServusTV wird die MotoGP ab der kommenden Saison auch in Deutschland übertragen. Bisher war Eurosport für die Übertragung in Deutschland zuständig.

Bereits seit 2016 überträgt ServusTV die Rennen übrigens auch in Österreich. Welche Sessions ab der kommenden Saison live übertragen werden, steht momentan noch nicht final fest. In dieser Saison wurden alle Rennen in der MotoGP, Moto2 und Moto3 live übertragen. Zudem laufen in Österreich derzeit das dritte und vierte freie Training sowie das Qualifying der MotoGP im Fernsehen. Die anderen Sessions können in Österreich im kostenlosen Livestream auf der Website des Fernsehsenders angeschaut werden. Dort allerdings in englischer Sprache. In Deutschland ist für die kommende Saison eine ähnliche Vorgehensweise vorstellbar.

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