Arai Renegade Integralhelm

Für sportlich-böse Naked Bikes

Arai-Helme haben unter Sportfahrern den Ruf, kompromisslos auf Sicherheit getrimmt zu sein. Diese Konsequenz lockert Arai für seinen neuen Naked-Bike-Helm Renegade, der den Rebel ablöst, nur in einem Punkt und ganz vorsichtig.

Eine in die Helmschale integrierte Sonnenblende gab es bei Arai bisher nicht - und das bleibt auch so. "Alles, was die Helmschale ohne technische Not schwächt, ist tabu für Arai", erklärt Vertriebsleiter Stefan Makowski. Deshalb sind die Öffnungen für die Stirnbelüftung beim Renegade im Visier platziert - "schon wieder zwei Löcher weniger in der Schale".

Nächste Beobachtung: Doppel-D-Verschluss am Kinnriemen. Natürlich. Ist die sicherste Lösung, weil der Riemen bei jedem Helmanziehen genau so straff gezogen werden kann, wie der Fahrer ihn braucht.

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Die einzige Abweichung von Arais ehernen Konstruktionsprinzipien leistet sich der Renegade bei seiner äußeren Form. Sein leicht nach vorn gezogenenes Kinnteil knackst die reine Lehre von der möglichst kugelförmigen, weil maximal sicheren Außenschale vorsichtig an.

Abgesehen davon übernimmt auch der Arai Renegade alle Anforderungen, die Arai seinen besonderen Ruf eingebracht haben:

  • niedriges und optimal verteiltes Gewicht
  • harte Außenschale
  • großes Sichtfeld

Auf der EICMA stellt Arai den Helm in drei Uni-Farben (Mattschwarz, Schwarz, Silber und Weiß) sowie in zwei Dekoren (Diablo Gelb und Rot sowie Outline Blau, Rot und Schwarz) vor. Nicht alle Varianten werden in Deutschland erhältlich sein, aber alle Größen von XS bis XXL. Die Preise des Arai Renegade sollen (unter Vorbehalt) bei 599 Euro beginnen, Dekorvarianten kosten 100 Euro mehr.

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