Avon Roadrider im Test

Vergleichstest Klassik- und Youngtimerreifen 100/90-18 und 120/90-18

Platz 8: In MOTORRAD 6/2017 wurden 8 Reifen getestet, verglichen und bewertet. Hier die Ergebnisse des Avon Roadrider.

Avon Roadrider (diagonal)

Gewicht: vorn 5,0 kg, hinten 6,6 kg

Herstellungsland: England

DOT-Nummern (v/h): 27/16 und 09/16

Infos/Freigaben: Cooper Tire & Rubber ­Company Deutschland, Tel. 0 61 03/96 07 60, www.avonreifen.de/motorrad

Bewertung

Landstraße/Alltag: (101 Punkte, Platz 8)
Im kalten Zustand bleibt das Gefühl für die ­Haftung im neuen sowie angefahrenen Zustand sehr verhalten. Dazu stellt sich auch noch schnell ein ausgeprägtes Shimmy ein. Diese Form des Lenkerflatterns bleibt – wenn auch weniger stark ausgeprägt – im warm gefahrenen Zustand präsent, nimmt bei bewusster Anregung aber deutlich zu. Bei Bodenwellen fällt der ­Avon Roadrider durch seine geringe Eigendämpfung auf, beim Geradeauslauf nerven eine leichte ­Unruhe sowie die Anfälligkeit für Längsrillen. In kurvigem Geläuf bleibt er insgesamt sehr träge.

Nasstest: (55 Punkte, Platz 8)
Auch bei Regen stellt sich kein gutes Gefühl für die Haftreserven ein. Der Grenzbereich ist zu schmal gestaltet, weshalb der Grip sehr früh und überraschend abreißt. Insgesamt müssen Kurven mit weiten Bögen umfahren werden.

Fazit:

Der Diagonalreifen Avon Roadrider kann auf unserer Test-XJ nicht überzeugen. Unruhig, unkomfortabel, wenig Feedback, träge und auch noch wasserscheu. Das macht weder beim flotten Reisen noch bei schwungvollen Landstraßenpartien wirklich Spaß.

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