Metzeler Sportec Klassik im Test

Vergleichstest Klassik- und Youngtimerreifen 100/90-18 und 120/90-18

Platz 6: In MOTORRAD 6/2017 wurden 8 Reifen getestet, verglichen und bewertet. Hier die Ergebnisse des Metzeler Sportec Klassik.

Metzeler Sportec Klassik (diagonal)

Gewicht: vorn 5,1 kg, hinten 6,7 kg

Herstellungsland: Brasilien

DOT-Nummern (v/h): 21/15 und 17/15

Infos/Freigaben: Pirelli Deutschland, Tel. 0 89/14 90 83 02, www.metzelermoto.de

Bewertung

Landstraße/Alltag: (111 Punkte, Platz 6)

Im kalten Zustand fällt der Metzeler Sportec Klassik  gleich durch einen ausgeprägten Shimmy-Effekt auf. Warm gefahren wird das Lenkerflattern zwar deutlich weniger, allerdings klingt es bei bewusster Anregung deutlich langsamer ab als bei der Konkurrenz. Beim Geradeauslauf kann der Metzeler noch überzeugen, viele andere Punkte bleiben aber zu unbefriedigend. Seine Handlichkeit ist zu träge, sein Feedback für die vorhandenen Haftreserven zu trocken. Entsprechend unsicher, wie es um den Maximalgrip bestellt ist, tastet man sich um die Kurven. Auch der deutliche Aufstellimpuls beim Bremsen in Schräglage stört.

Nasstest: (63 Punkte, Platz 6)

Beim Beschleunigen dreht der Hinterreifen schon reichlich früh durch, und auch in Schräg­lage sind die Haftreserven zu schnell aufgebraucht. Sein schmaler Grenzbereich lässt bei Regen kein gutes Gefühl aufkommen.

Fazit:

Obwohl der Metzeler Sportec Klassik  erst seit kurzer Zeit erhältlich ist, zeigt er sich besonders im Vergleich zur ebenso jungen Konkurrenz nicht wirklich auf der Höhe der Zeit. Auf der Landstraße bleibt er zu farblos, und im ­Nassen ­gerät er schnell ins Hintertreffen. 

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