Pirelli Sport Demon im Test

Vergleichstest Klassik- und Youngtimerreifen 100/90-18 und 120/90-18

Platz 7: In MOTORRAD 6/2017 wurden 8 Reifen getestet, verglichen und bewertet. Hier die Ergebnisse des Pirelli Sport Demon.

Pirelli Sport Demon (diagonal)

Gewicht: vorn 5,2 kg, hinten 6,5 kg

Herstellungsland: Brasilien

DOT-Nummern (v/h): 46/14 und 15/16

Infos/Freigaben: Pirelli Deutschland, Tel. 0 61 63/7 10, www.pirellimoto.de

Bewertung

Landstraße/Alltag: (106 Punkte, Platz 7)

Wenn man es provoziert, muss man auch beim Pirelli Sport Demon ein starkes Shimmy in Kauf nehmen. Ohne Anregung bleibt es aber ruhig, weshalb ich der Sport Demon in diesem Kapitel doch etwas vom ähnlich weit hinten platzierten Avon Road­rider absetzen kann. Mit trägem Einlenkverhalten, schlechter Rückmeldung, wenig Gripreserven, spontanen Rutschern beim schnellen ­Abwinkeln und spürbarem Aufstellmoment kann die Pirelli-bereifte XJ aber nicht zu den besseren Reifen im Test aufschließen. Nur beim Geradeauslauf punktet der Sport Demon mit satter Stabilität.

Nasstest: (61 Punkte, Platz 7)

Wenn schon unter Idealbedingungen das Grippolster schnell aufgezehrt ist, lassen sich bei Nässe auch keine Wunder mehr vom Pirelli Sport Demon erwarten. Bilanz im Regen: weite Bögen in Kurven, frühzeitiges Durchdrehen beim Beschleunigen, schmaler Grenzbereich, wenig Feedback.

Fazit:

Einer der dienstältesten Reifen in ­diesem Test kann keine Akzente mehr ­setzen. Auf der Test-Yamaha verliert der Pirelli Sport Demon durch seinen trägen Grundcharakter und schwachen Grip reichlich Punkte. Auch die Regenperformance ist sehr schwach. 

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