Ausprobiert (Archivversion)

Reifenwärmer

Rennreifen haften erst ab einer bestimmten Betriebstemperatur. Diese lässt sich entweder durch betont vorsichtiges Einfahren erreichen - was die Gefahr von gefürchteten Kaltstürzen aber nie ganz ausschließt -, oder man bringt die Reifen mit speziellen Reifenwärmern auf Temperatur. Das ist wesentlich sicherer und erhöht die Lebensdauer der Pneus, da sich Felge, Karkasse und Lauffläche im Gegensatz zum Einfahren gleichmäßig erhitzten.MOTORRAD probierte im Rahmen des Rennreifentests (Seite 196 ff) zwei Reifenwärmer-Modelle verschiedener Hersteller. Zum einen das rund 375 Euro teure Modell von Tyrsox, Telefon xxxxxxxxxxx, und den bei Jamparts, Telefon 07150/970565, angebotenen Reifenwärmer der Marke Capit zu Preisen ab 545 Euro.Beim für Hobby-Fahrer empfehlenswerten Tyrsox handelt es sich um einen recht einfachen und etwas umständlich zu handhabenden Wärmer, der jedoch zuverlässig funktioniert und die Temperatur mittels integriertem Thermostat konstant auf zirka 70 Grad Celsius hält. Mit dem vorgeformten Wärmer von Capit (siehe Foto) mit eingearbeiteter Isolierung und Leuchtdiodenanzeige sind auch Rennprofis zufrieden. Gummizüge an den Schultern sorgen für eine saubere Abdeckung der Felgenkränze, und die Wärmer liegen perfekt am Reifen an. Dadurch lassen sie sich auch bei engen Innenkotflügeln schnell und sicher montieren. In knapp 40 Minuten heizen die Capit-Wärmer die Pneus auf zirka 72 Grad auf, ein Thermostat schützt die Reifen dabei vor Überhitzung.
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