Neue Metzeler-Tourensport-Reifen (Archivversion)

Sieben-Meilen-Stiefel

Große Schritte in der Reifenentwicklung kündigte Metzeler für den Nachfolger des ME-Z4-Touren-Gummis an. MOTORRAD war mit dem neuen Roadtec Z6 unterwegs – bei Sonnenschein und Regen.

Besser hätte es Petrus nicht arrangieren können: Bei den ersten Testfahrten sorgte ein Regenguss für eine pitschnasse Strecke – und der Roadtec für die erste Überraschung. Fabelhafter Grip bei Nässe lässt Schräglagen zu, die bislang nur weiche Sportgummis ermöglichten. Dabei fehlt es nicht an Lenkpräzision oder der nötigen Rückmeldung über den nahenden Grenzbereich. Ein ganz klarer Vorteil gegenüber dem ME Z4.Kleine Kaffeepause, dann geht’s auf der abgetrockneten Piste weiter. Haftung ist bereits bei kalten Reifen vorhan-den, kein Kippeln, sondern verlässliches Lenkverhalten. Betriebswarm sind die Haftungsreserven dermaßen hoch, dass sämtliche Testmaschinen, von der BMW K 1200 RS über die Yamaha FJR 1300 bis hin zur sportlichen Honda VFR, in den Kurven funkend und ratschend daherkommen. Selbst mit schleifenden Kniepads ist die Seitenführung ohne Makel. Mit wesentlich leichterem Handling und einer tadellosen Kurvenstabilität beim harschen Beschleunigen setzt sich der Roadtec Z6 deutlich vom Vorgänger ab. Aufstellmoment beim Bremsen: kaum vorhanden. Forsches Einlenken: mit wenig Kraft und hoher Präzision. Schräglagenwechsel im Eiltempo: angenehm leicht und ohne Schaukelbewegungen. Beim freihändigen Ausrollen ist lediglich bei der VFR ein leichtes Lenkerflattern (Shimmy) auszumachen. Über Laufleistung und Alltagstauglichkeit demnächst mehr in MOTORRAD. Infos über Freigaben und lieferbare Dimensionen unter www.metzelermoto.de.
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