ADAC (Archivversion)

Die ADAC-Reiseführer fallen zuerst durch ihr ungewöhnliches Hochformat auf. Und dadurch, dass die praktischen Hinweise leider recht knapp gehalten und die einzelnen Kapitel auf den ersten Blick sehr unübersichtlich angeordnet sind. Dafür gibt´s eine gute Dosis an Infos über Land und Leute, über Historie, Kunst und Kultur der betreffenden Region. Rote Pfeile, die »Top Tips«, weisen auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hin, und anhand der detaillierten, farbigen Karten wie Stadtpläne findet man sich auf Anhieb zurecht. Schade nur, dass die informativen Texte recht lustlos geschrieben sind – ein Lesespaß sind die ADAC-Reiseführer nicht. Dafür vermitteln die zahlreichen Fozos trotz ihrer eher durchnittlichen Qualität einen guten Eindruck über das Land oder die Region. Der Preis ich konkurrenzlos: Mehr Infos sind für 19,80 Mark kaum zu bekommen. Wer ADAC-Mitglied ist, kann sich im Internet (http://www.adac.de) über den kompletten Reiseservice des Clubs informieren.(Extra-Kasten; siehe Layout)UNTERWEGS-Urteil: Die praktischen Tipps in den ADAC-Reiseführern lohnen kaum einen Blick. Wenn aber Bauwerke (Kirchen, Klöster, Burgen), Kunst und Kultur interessieren oder auch ein Stadtführer gesucht wird, ist das Geld gut angelegt.
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