Grenzkonflikte in Afrika (Archivversion)

Auf Umwegen

Wer derzeit auf dem Landweg durch Afrika reisen will, hat Pech: Die klassischen Nord-Süd-Verbindungen durch die Sahara-Staaten sind wegen Unruhen und Grenzkonflikten gesperrt. Inzwischen ist auch eine Weiterfahrt von Ägypten in den Sudan unmöglich. Was bleibt, ist der Umweg per Fähre von Suez nach Djidda in Saudi-Arabien und von dort mit dem nächsten Schiff nach Eritrea. Zwar besteht auch eine Fährverbindung von Djidda nach Port Sudan, aber von einer Reise durch den Sudan wird dringend abgeraten. Eine Anreise auf dem Landweg durch Saudi-Arabien zum Hafen in Djidda fällt ebenso flach, da keine Transitvisa vergeben werden. Wer die Fähre nach Djidda nehmen will, muß sich zuerst bei der Deutschen Botschaft in Kairo ein Empfehlungsschreiben für ein Visum für Saudi-Arabien ausstellen lassen und dann bei der Saudi-Arabischen Botschaft um die endgültige Einreiseserlaubnis bemühen. Einen aktuellen Info-Service bietet der Expeditionsausrüster Klaus Därr: Jeweils donnerstags zwischen 14 und 20 Uhr (und nur dann) werden unter der Nummer 089/282032 Fragen zum Thema Afrika-Reisen beantwortet.
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