Motorrad richtig auf der Fähre verzurren

Bike auf dem Schiff sichern

Sieht die Reiseroute auch einen Fährtransfer vor, so sollten sich Motorradfahrer darauf entsprechend vorbereiten. Wir zeigen euch, was dabei zu beachten ist und wie das Motorrad auf der Fähre richtig gesichert wird.

Schon bevor auf der Reise der Fährtransfer ansteht, können sich die Reisenden darauf vorbereiten, damit es auf dem Schiff dann nicht zu unangenehmen Überraschungen oder vermeidbaren Verzögerungen kommt. Manche Fährbetreiber stellen den Reisenden Spanngurte und Polstermaterial zur Verfügung, andere nicht. Im Zweifel vorher bei der Fährgesellschaft anfragen und gegebenfalls selbst geeignete Gurte, Klebeband und Polstermaterial mitnehmen.


So wird verzurrt

  • Überprüft bereits vor der Abfahrt geeignete Abspannpunkte am eigenen Motorrad und stellt dabei sicher, welche Teile nicht abgeklemmt werden dürfen oder wo sich Scheuerstellen durch die Gurte ergeben können.
  • Utensilien, die auf der Überfahrt, auch bei einer Übernachtung an Bord, gebraucht werden, sollten kompakt und gut zugänglich auf dem Motorrad verstaut werden.
  • Der Kraftstofftank sollte nicht komplett gefüllt sein.
  • Die Auffahrt auf die Fähre erfolgt in der Regel über Stahlrampen, die sich bewegen können. Zudem ist auf rutschige Stellen durch Nässe oder Öl zu achten.
  • Lasst euch an Bord einen geeigneten Motorradstellplatz zuweisen. Die meisten Fähren haben solche Plätze. In Ausnahmefällen werden Motorräder in für Autos ungeeignete Nischen gelotst.
  • Motorrad auf dem Seitenständer abstellen und ersten Gang einlegen. Selbsteinklappende Ständer mit einem nach vorne gespannten Gurt sichern. Die Vorderradbremse mit einem Gummi (Abschnitte von alten Motorradschläuchen eignen sich hierfür gut) oder einem Gurt anziehen.
  • Alarmanlage, falls vorhanden, ausschalten.
  • Motorrad zwischen den festgelegten Punkten und entsprechenden Bodenösen mit den Gurten verzurren. Gurte vorher auf Beschädigungen prüfen. Brauchbare Anlenkpunkte sind je nach Motorrad Gabelbrücken, Lenker, Motorschutzbügel, Fußrastenausleger, Rahmenrohre oder Gepäckträger. Gurte immer gegen Öffnen sichern, aber niemals überspannen.
  • Abschließend einen Wackeltest machen um die Standfestigkeit des Motorrads zu prüfen.

Im Zweifel Hilfe holen

Wer sich nicht zutraut sein Bike selbst zu verzurren und zu sichern, wendet sich an das Bordpersonal, das in der Regel gerne bereit ist, zu helfen und Fragen zu beantworten.

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