Beratung Chopper-Scheiben (Archivversion)

Verkleidung

Windschutzscheiben für Chopper gibt es in vielen Variationen. MOTORRAD zeigt, worauf es beim Kauf zu achten gilt.

Steil im Wind stehende Scheiben haben prinzipiell den Nachteil, dass dahinter, je nach Größe des Fahrers und Abstand zwischen Scheibenkante und Helm, starke Luftwirbel entstehen können. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man sich bei der Wahl des Scheibenformats zunächst an der eigenen Körpergröße orientiert. Zwar bieten bereits kleinere Scheiben eine spürbare Entlastung vom Fahrtwind, lange Kerls werden aber oft schon bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten im Kinnbereich gebeutelt. Höhere Scheiben sorgen hier für mehr Komfort, indem sie den Turbulenzbereich um entscheidende Zentimeter nach oben verlagern. Eine bessere Anströmung des Kopfs ermöglichen auch Scheiben mit Zwei-Punkt-Befestigung. Die Montage erfolgt meistens minutenschnell mit Klemmschellen am Lenker sowie zwei Haltestreben. Nach den Fahrversuchen werden die Schrauben einfach im strömungsgünstigsten Neigungswinkel der Scheibe festgezogen. Beinahe alle Universalscheiben besitzen eine ABE oder ein TÜV-Gutachten für die gängigen Chopper und Cruiser. Aber Achtung: Manchmal ist die Höchstgeschwindigkeit mit angebauter Scheibe limitiert.
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