Ab sofort zu haben: Yamaha TW 125 (Archivversion)

TW 125

Mit der TW 125 stockt Yamaha das Angebot für Einsteiger nochmals auf. Nach Choppern in allen Variationen soll das Allround-Talent neue Kunden locken. Ganz neu ist das Konzept vom geländegängigen Alleskönner allerdings nicht. Mitte der siebziger Jahre überschwemmte Suzuki mit kostengünstigen Stadt- und Freizeit-Vehikeln den Markt. Unter dem Typenkürzel RV rollten damals jede Menge 50er, 90er und 125er Zweitakter durch die Landschaft. Im Fahrverhalten der grau importierten TW 200 sehr ähnlich, kann man sich bei der vom offiziellen Yamaha-Importeur ausgelieferten Version auf eine wirkungsvolle Scheibenbremse verlassen. Kurvenstabil und gutmütig in allen Lagen, kann die TW 125 nichts aus der Ruhe bringen. Wer sich abseits befestigter Straßen oder auf losem Sand und Schotter tummelt, hat mit den griffigen Niederdruckreifen gute Karten. Mühelos und mit viel Traktion kraxelt die TW durchs Unterholz. Voraussetzung dafür ist jedoch ein auf rund ein Bar abgesenkter Reifenluftdruck, denn die störrischen und kurzen Federwege sind für einen komfortablen Geländeritt nicht geeignet. Auf 12 PS gedrosselt, reißt der kleine Viertakter erwartungsgemäß keine Bäume aus und verlangt bereits beim Anfahren nach reichlich Drehzahl. Mit einem artgerecht untergebrachten Sozius auf der Rückbank stößt der träge Motor in Verbindung mit der viel zu langen Gesamtübersetzung dann endgültig an seine Grenzen und hat alle Mühe, sich dem fließenden Verkehr anzupassen. Mit einem Kraftstoffverbrauch zwischen 2,8 und 4 Litern/100 km reduziert die 5690 Mark teure Yamaha die laufenden Kosten dafür auf ein Minimum. Für Stadt- und Kurzstreckenfahrten im Solobetrieb ist das Ballon-Rad gut gerüstet. Elektro-Starter, funktionelle Schalter und Armaturen und eine tiefe Sitzposition für streßfreies Fusseln stempeln die TW 125 zum ideallen Einsteiger-Bike. Und nebenbei sieht das dick bereifte Unikum auch noch ganz witzig aus.
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