Aprilia (Archivversion)

Radialkur

Radiale Tendenzen nun auch bei den Italienern: Die RSV mille R hat die Radialzangen von Brembo und wurde - wie die Mille – auch sonst modifiziert.

Was Noriyuki Haga in der Superbike-Weltmeisterschaft bewegt, das hätte der »normale« Aprilia-Kunde natürlich gern für die Straße. Nun gut, eine RSV mille R ist keine Werksmaschine, aber als Replika sieht sie ihrem Vorbild doch recht ähnlich. Racefans vermissten schmerzlich die wunderschönen, gefrästen Brembo-Radialzangen. Und die gibt es nun in am 2003er-Modell, allerdings gegossen statt aus dem Vollen herausgeknabbert. Ihr Vorteil: Die Verbindung zwischen Gabel und Bremszange ist deutlich steifer, was sich positiv auf Dosierbarkeit, Betätigungskraft und Verschleiß auswirken soll. MOTORRAD wird es bald überprüfen können. Weitere Änderungen: Die Öhlins-Gabel erhielt das neueste Update, das Sechsganggetriebe ist enger gestuft, und auch die Designer durften tätig werden. Der Rahmen präsentiert sich nun in gedecktem Schwarz, der Schalldämpfer im brünierten Look, und – was wichtiger ist - das Heck wurde neu gestylt. Der neue Höcker lässt die Mille hinten deutlich schmaler erscheinen, gleichzeitig sollen sich Aerodynamik und Sitzkomfort verbessern. Vor allem der Sozius wird sich über eine geringere Sitzhöhe freuen. Das enge Getriebe findet sich wie das schmale Heck auch an der Standard-Mille. Und, nicht zu vergessen, der neue »Racing-Schuhabsatzschutz«.
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