Archivbilder Harley-Davidson Electra Glide Sport

Das 88er-Modell

Sie war damals die preisgünstigste Harley überhaupt: 22.550 Mark mit Standard-, 235 Mark mehr mit Metallic-Lackierung. Die zweifarbige Version kostete 23.375 Mark.Neue Nockenprofile im V-Zweizylindermotor ermöglichten mehr Ventilhub und längere Überschneidungszeit.In einem Punkt haben sich die Amerikaner fortschrittlich nennen dürfen: dem Sekundärantrieb, wo Harley (Ausnahme: Sportster-Modelle) auf Zahnriemen als Alternative zu Kette und Kardan setzte.Clever gemacht war auch die Lagerung der Windscheibe in Streben, deren Langlöcher stufenlose Höhenverstellung (maximal etwa zehn Zentimeter) erlaubten.
9 Bilder

Harley-Davidson besann sich 1988 bei den neuen Modellen auf die Ursprünge. Vorwärts durch Rückschritt - so auch bei der Harley-Davidson Electra Glide Sport? Wir haben die schönsten Bilder des Klassikers aus dem Dia-Archiv gefischt.

Sie war und ist auch heute noch ein Symbol, Aushängeschild und für viele Inbegriff einer Harley-Davidson schlechthin: die Electra Glide. 1988 hatten alle Harley-Fans Grund zur Freude – die neue Harley Davidson Electra Glide Sport entsprach optisch genau der Ur-Electra Glide von 1965.

Die hatte damals schon serienmäßig zwei Gepäckkoffer, einen großflächigen Gepäckträger und eine transparente Frontscheibe statt voluminöser Lenkerverkleidung. Der Zusatz „Sport“ in der Modellbezeichnung trieb einem allerdings Tränen in die Augen. Nein: Die Harley-Davidson Electra Glide Sport von 1988 gehörte nicht auf die Nordschleife oder nach Hockenheim. Sie war vielmehr eines der klassischen Tourenmotorräder, im Harley-Angebot damals sogar das preisgünstigste überhaupt: 22.550 Mark mit Standard-, 235 Mark mehr mit Metallic-Lackierung. Die zweifarbige Version kostete 23.375 Mark.

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